Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV)

 

Gemäss Energiegesetz soll die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2030 auf rund 10 % des heutigen Stromverbrauchs erhöht werden.

Damit dieses Ziel erreicht werden kann, werden neue Stromerzeugungsanlagen mit Nutzung von Wasserkraft, Biomasse, Wind und Photovoltaikanlagen mit einer kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) gefördert. Die Produzenten erhalten während 20 oder 25 Jahren je nach Technologie für jede produzierte und in das Netz der WWZ eingespiesene Kilowattstunde (kWh) erneuerbare Energie einen Beitrag, welcher den Produktionskosten für vergleichbare Anlagen entspricht.

Gemäss Energieverordnung Art. 3j werden diese Fördermassnahmen ab 2009 mit einem Zuschlag von max. 0.6 Rp./kWh den Endverbrauchern belastet. Für 2009 und 2010 beträgt der Zuschlag 0.45 Rp./kWh. National- und Ständerat haben am 18. Juni 2010 eine Erhöhung des maximalen Beitrags auf 0,9 Rp./kWh ab 2013 beschlossen.

 

Aktuelle Informationen zur KEV und der nationalen Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien finden Sie in den FAQ des Bundesamtes für Energie.

 

Falls Sie selber Strom produzieren wollen, beachten Sie bitte folgende

WWZ-Merkblätter und -Formulare

Merkblatt Energieerzeugungsanlagen

 

Für eine erste Überprüfung der Anschlussmöglichkeit einer Energieerzeugungs-Anlage ist in jedem Fall folgendes Formular auszufüllen und den WWZ einzureichen:
Anschlussgesuch EEA
Für die Anmeldung bei der KEV verweisen wir auf die Webseite von Swissgrid

 

Bitte beachten Sie die Kosten für Produkte und Dienstleistungen, die zusätzlich zum Basis-Messstellenbetrieb beansprucht werden.

Die WWZ unterstützen Sie auch gerne mit einer Vorgehensberatung.