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Der Bohrkopf «Isabelle», der sich für den Bau des WWZ-Energieverbunds Circulago unter der Stadt Zug durchgräbt, erreichte gestern Donnerstag, 15. Februar gegen 14 Uhr den Zielschacht Gubelstrasse/Industriestrasse.
Für die rund 590 Meter dieses jüngsten Circulago-Leitungsabschnitts (Aabachkreisel bis Industriestrasse) benötigte «Isabelle» lediglich drei Wochen.

Circulago ist ein zukunftsweisendes Projekt zur Versorgung der Stadt Zug und Baar-Süd mit erneuerbarer Wärme- und Kälteenergie aus dem Zugersee. Die ersten Bauetappen koordiniert das Zuger Versorgungsunternehmen WWZ AG mit der Stadt Zug, denn wesentliche Leitungsabschnitte sind identisch mit dem Verlauf der neuen städtischen Meteorwasserleitung.

Im grabenlosen Rohrvortrieb (Microtunneling) sind für die beiden Grossprojekte inzwischen zwei parallele Tunnel zwischen Schützenmatt, Aabachkreisel und Industriestrasse gebohrt worden.

Als nächstes wird ein gemeinsamer Tunnel von der Göbli- bis zur Gotthardstrasse realisiert. Dazu wird in den nächsten Tagen der Installationsplatz beim Aabachkreisel zurückgebaut und zum Startschacht Göblistrasse/Industriestrasse verlegt. Von hier wird der längste Leitungsabschnitt gebohrt: 880 Meter bis zur Gotthardstrasse.

Medienkontakt

Robert Watts
Leiter Kommunikation