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Hygiene in Trinkwasser­installationen

Ende Oktober trafen sich auf Einladung von WWZ über 90 Sanitärfachleute aus der Region zum jährlichen WWZ-Branchenforum – dieses Jahr coronabedingt erstmals online. Ziel der Veranstaltung ist der Informationsaustausch mit den Spezialistinnen und Spezialisten der regionalen Wasser-, Gas- und Heizungsbranche.
Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel und untersteht dem Lebensmittelgesetz. Deshalb wird Trinkwasser in der Schweiz streng überwacht. Wasserversorgerinnen wie WWZ kommt eine zentrale Verantwortung zu, aber auch die Sanitärbranche ist gefordert, denn sie sorgt im Auftrag der Hauseigentümer für die korrekten Installationen in den Gebäuden.

Wichtig zu wissen ist: Die Verantwortung für die Trinkwasserhygiene geht an der Gebäudegrenze vom Wasserversorger an die Eigentümerin oder den Eigentümer über.

Viele Argumente sprechen für den Wassergenuss aus der Leitung: der unschlagbar günstige Preis, die geringe Belastung der Umwelt und die dauernde Verfügbarkeit. Aber das wichtigste Argument ist schlicht die gute Qualität des Zuger Hahnenburgers.

Dass dies auch innerhalb von Liegenschaften so ist, dafür sorgt die regionale Sanitärbranche. Viele ihrer Fachleute nahmen auch dieses Jahr am WWZ-Branchenforum teil. An sie wandte sich Cosimo Sandre, Technischer Berater beim Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW, in seinem Online-Referat zum Thema «Hygiene in Trinkwasserinstallationen». Den Fokus seiner Ausführungen legte er auf die Vermittlung neuer Verbandsrichtlinien und auf deren Umsetzung in der Alltagspraxis.

Regelmässig spülen

Die einwandfreie Qualität des Leitungswassers obliegt auch in Mietliegenschaften (Wohnen wie Gewerbe) der Eigentümerschaft. Diese ist verpflichtet, die hausinterne Trinkwasserinstallation regelmässig von Fachpersonen überwachen und warten zu lassen.

Insbesondere in Zeiten von Corona, wenn Homeoffice dazu führt, dass Büros usw. über längere Zeit leer stehen können, ist es wichtig, mindestens alle drei Tage das Hahnenwasser 30 Sekunden laufen zu lassen. Das Coronavirus ist nicht über das Trinkwasser übertragbar, aber eine Stagnation des Leitungswassers erhöht das Risiko der Verkeimung durch Mikroorganismen (insbesondere Legionellen).

Wichtiger Branchentreffpunkt

Den Abschluss des Branchenanlasses machte eine Online-Frage-und-Antwort-Runde mit dem Gastreferenten. Sie kann im Internet auf wwz.ch/webinar nachgehört werden.

Die jährliche WWZ-Forum ist ein wichtiger Branchentreffpunkt. Über 90 Sanitärplaner und
-installateure aus dem WWZ-Versorgungsgebiet in den Kantonen Zug, Luzern und Zürich nahmen an der diesjährigen Veranstaltung online teil.

Der nächste Anlass ist für Herbst 2021 geplant.

Medienkontakt

Robert Watts
Leiter Kommunikation