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Die Gaspreise auf den internationalen Energiemärkten sind die vergangenen Monate markant gestiegen und liegen aktuell auf Rekordhoch. Grund dafür sind verschiedene konjunkturelle und geopolitische Faktoren. Aufgrund dieser Beschaffungssituation passt WWZ den Arbeitspreis beim Erdgas zum 1. November 2021 über alle Kundensegmente um 3,23 Rappen pro kWh (inkl. MwSt.) an.
Insbesondere seit den Sommermonaten sind die Grosshandelspreise für Erdgas massiv gestiegen. Aktuell liegt der Marktpreis (Spot-Markt) für eine Megawattstunde mit rund 90 Euro gut 400 Prozent höher als zu Jahresbeginn.

Verschiedene Faktoren liegen hinter dieser Preisentwicklung: die hohe globale Nachfrage im Zuge der Erholung nach der Coronakrise, die historisch tiefen europäischen Gasspeicherstände und die ausstehende Inbetriebnahme der neuen Pipeline Nord Stream 2.

WWZ, die ihr Erdgas über die Erdgas Zentralschweiz AG beschafft, rechnet zwar nicht mit Versorgungsengpässen, aber der hohe Marktpreis trifft nun auch Kundinnen und Kunden des Zuger Energieversorgungsunternehmens.

Andreas Widmer, CEO der WWZ AG: «Wir beobachten die Preisentwicklung an den internationalen Märkten seit einiger Zeit mit Sorge. Während viele Gasversorgungsunternehmen in der Schweiz bereits vor Wochen die Preise erhöht haben, warteten wir ab, ob eine Inbetriebnahme der Gasleitung Nord Stream 2 zu einer Preisentspannung führt. Eine Entspannung zeichnet sich jedoch nicht ab.»

Zum 1. November erhöht WWZ den Arbeitspreis beim Erdgas über alle Kundensegmente um 3,23 Rappen pro kWh (inkl. MwSt.). Der Grundpreis und die CO2-Abgabe bleiben unverändert. Für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20'000 kWh steigen die monatlichen Kosten somit um rund 54 Franken.

Diese Preisanpassung steht unter dem Vorbehalt der konzessionsvertraglichen Genehmigung durch den Zuger Stadtrat.

Medienkontakt

Robert Watts
Leiter Kommunikation