Paar beim Ausladen des Gepäcks aus ihrem E-Auto
Elektromobilität

E-Auto: Warum nicht?

Was hält uns noch davon ab, ein Elektroauto zu fahren? Über E-Autos ranken sich einige Mythen, doch stimmen Sie auch?
Auch wenn es die Zahlen auf den ersten Blick nicht verraten, Elektromobilität beginnt auch in der Schweiz zu boomen. Im Jahr 2020 waren gemäss Bundesamt für Statistik schweizweit rund 43300 reine Elektroautos angemeldet. Doch die Beliebtheit von Elektroautos steigt stark an. Unter den 15 meistverkauften Autos 2020 befinden sich mit dem Tesla Model 3 und dem Renault Zoe bereits zwei reine Elektroautos.

Die Schweiz fährt immer elektrischer

Der Kanton Zug ist schweizweit Spitzenreiter bei der Elektromobilität. 1 von 50 Autos fährt hier rein elektrisch betrieben. Die kleinräumige Urbanität und die Kaufkraft sind optimal für eine Vorreiterrolle in der Elektromobilität.

Gerade in solchen Gegenden scheinen die sportlichen Elektroautos von Tesla beliebt zu sein. Doch ist Elektromobilität nur etwas für das grosse Portemonnaie? Falsch: Auch wenn Teslas High-End-Fahrzeuge lange das Bild von E-Autos prägten, gibt es immer mehr Mittelklassewagen mit reichweitenstarken Batterien auf dem Markt.

Weshalb zögern wir bei E-Mobilität?

Gemäss einer TCS-Studie geben 53 Prozent der befragten Personen in der Schweiz an, dass ein Elektroauto für sie in Frage kommt. Trotzdem lassen sich viele Autokäuferinnen und Käufer von einigen Bedenken bremsen: Sie haben Angst, dass die Reichweite der Akkus nicht ausreicht, sind sich unsicher, ob Elektroautos wirklich klimaschonender sind oder wissen nicht, wo sie ein Elektroauto aufladen können.

Lohnt sich für mich ein Elektroauto? Wir haben die fünf häufigsten Mythen zu E-Autos gesammelt und geprüft, ob sie berechtigt sind.

Mythen zu E-Autos

Reichweite von E-Autos reicht nicht

Viele Mittelklasse-E-Autos haben bereits eine Reichweite von 250 bis 300 Kilometer. Durchschnittlich legt eine Person in der Schweiz jedoch nicht einmal 40 Kilometer pro Tag zurück. Der allergrösste Teil der Fahrstrecken im Alltag von Autofahrerinnen und Autofahrer liegt also weit unter der Reichweite einer vollen Batterie. Erst bei Langstreckenfahrten werden öffentliche Ladestationen benötigt. Übersichtliche Apps mit Standorten der Schnellladestationen ermöglichen auch komfortable Langstreckenfahrten. Gerade bei langen Strecken sind Pausen empfehlenswert und können einfach mit einem Ladevorgang kombiniert werden.
 
In Rotkreuz betreibt WWZ beispielsweise eine eigene Hochleistungs-Schnellladestation für Elektroautos, die Sie mit den gängigen Apps finden und verwenden können.

Das Laden von E-Autos geht zu lange

E-Autos besitzen oft einen Schnelllade-Modus. Dieser ist bei Langstrecken ein Vorteil, im Alltag jedoch nicht nötig. Warum? Anstatt extra zur Tankstelle zu fahren, wird ein Elektroauto dann geladen, wenn es nicht gebraucht wird: zu Hause in der Nacht, tagsüber bei der Arbeit oder beim Einkaufen am Parkplatz. Dass ein Elektroauto länger zum “Auftanken” benötigt, als ein Benziner oder Dieselauto, ist nicht das Problem - es erfordert einfach einen kleinen Wechsel im Denken und Verhaltensmustern.

WWZ hat die passenden Ladelösungen für Elektroautos. Für Hausbesitzer, Stockwerkeigentümer und Mieter. Jetzt mehr über Ladelösungen von WWZ erfahren.

E-Autos haben keine bessere CO2-Bilanz als Verbrenner

Die Produktion von Batterien für Elektroautos ist relativ stromintensiv. Deshalb verursacht die Produktion eines Elektroautos mehr CO2 als die eines mit Benzin- oder Dieselantrieb. Elektroautos gehen hingegen aber deutlich effizienter mit Energie um und verursachen im Betrieb selbst keine Emissionen. Deshalb ist ihre CO2-Bilanz über die gesamte Lebensdauer hinaus weitaus besser. Je nach Fahrzeug und Strommix sind Elektroautos bereits nach 50000 Kilometern klimafreundlicher als ein Verbrenner. Darum gehört in der Nutzungsphase umweltfreundlicher Strom zum E-Auto wie die Hefe ins Brot.

Batterien von Elektroautos sind zu schwach und verlieren schnell an Leistung

Hersteller von Elektroautos bieten oft langjährige Garantien für ihre Batterien, beispielsweise für 8 Jahre oder 160000 Kilometer. Zudem berichten erste Tesla-Langzeitnutzer, dass ihre Batterien auch noch nach 800’000 Kilometern laufen. Lassen Batterien doch mal nach, können heute auch einzelne Batterieteile statt der ganzen Batterie ausgetauscht werden.
Ist Ihr Interesse an der elektrischen Mobilität geweckt? Der Verein für E-Mobilität in Zug ist die optimale Anlaufstelle für Fragen rund um elektrische Mobilität. Geht es um den nötigen Strom dafür, ist WWZ Ihr perfekter Partner. Wir informieren Sie gerne, wie Sie Ihr Auto zu Hause oder bei Ihrem Arbeitgeber aufladen können und worauf Sie dabei achten sollten. Dazu bieten wir Ihnen gleich auch die passende Ladelösung. Das gilt sowohl für Eigenheimbesitzer wie auch für Wohnungsmieter.