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Wo verbrauchen wir zu Hause besonders viel Strom und wo lässt sich einfach sparen? Wer seinen Verbrauch kennt, entdeckt oft überraschendes Sparpotenzial. Schon kleine Veränderungen im Alltag können helfen, weniger Energie zu verbrauchen.

Strom gehört selbstverständlich zu unserem Alltag. Wir brauchen ihn zum Kochen und Waschen, für Licht, Unterhaltungselektronik, Computer und viele weitere Geräte. Entsprechend lohnt es sich, den eigenen Stromverbrauch genauer anzuschauen.

Denn Strom sparen muss nicht kompliziert sein. Oft genügen kleine Veränderungen bei alltäglichen Gewohnheiten, um den Verbrauch zu reduzieren.

Den eigenen Energieverbrauch kennen

Wer Strom sparen möchte, sollte zuerst wissen, wie viel Strom im eigenen Haushalt verbraucht wird. So lässt sich die Entwicklung des Verbrauchs beobachten und mögliches Sparpotenzial einfacher erkennen.

Im Online-Kundenportal «Meine WWZ» können Sie Ihren Stromverbrauch einsehen und mit früheren Perioden vergleichen.
Zusätzlich hilft die Energybox dabei, den Stromverbrauch im eigenen Haushalt genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Webtool zeigt mögliche Einsparpotenziale auf und gibt Tipps, wie sich der Energieverbrauch optimieren lässt.

Energybox öffnen

Kleine Stromspartipps mit grosser Wirkung

Strom sparen ist keine komplizierte Wissenschaft. Viele Massnahmen lassen sich ohne grossen Aufwand in den Alltag integrieren. Wer Geräte bewusst nutzt und unnötigen Verbrauch vermeidet, schont Ressourcen und den Geldbeutel.

Standby-Verbrauch vermeiden

Fernseher, Computer, Unterhaltungselektronik und andere elektrische Geräte können auch dann Strom benötigen, wenn wir sie gerade nicht aktiv nutzen.
Eine einfache Lösung sind schaltbare Steckerleisten: Damit können Sie mehrere Geräte mit einem Handgriff vollständig vom Strom trennen, wenn Sie diese nicht benötigen. Auch Zeitschaltuhren können dabei helfen, Geräte zu bestimmten Zeiten automatisch auszuschalten.
Ein genauer Blick lohnt sich besonders bei Geräten, die viele Stunden ungenutzt bleiben.

Sparprogramme nutzen

Waschmaschinen und Geschirrspüler verfügen häufig über Eco- oder Sparprogramme. Diese benötigen zwar meist mehr Zeit, kommen dafür aber mit weniger Energie aus. Starten Sie Waschmaschine und Geschirrspüler zudem möglichst erst, wenn sie gut gefüllt sind.
So nutzen Sie Wasser und Energie effizienter.


Beim Gerätekauf auf die Energieeffizienz achten

Wer ein neues Elektrogerät kauft, sollte nicht nur auf Preis und Funktionen achten, sondern auch auf den Energieverbrauch. Die Energieetikette erleichtert den Vergleich verschiedener Geräte.
Ein energieeffizientes Gerät kann über seine gesamte Nutzungsdauer deutlich weniger Strom benötigen. Deshalb lohnt es sich, beim Kauf auch die längerfristigen Betriebskosten zu berücksichtigen.


Wäsche bei tiefen Temperaturen waschen

Für normal verschmutzte Alltagskleidung reichen häufig tiefe Waschtemperaturen. Moderne Waschmaschinen und Waschmittel erzielen bereits bei niedrigen Temperaturen gute Resultate.
Noch mehr Strom lässt sich sparen, wenn die Wäsche anschliessend an der Luft trocknet statt im Tumbler. Das spart Energie und schont gleichzeitig die Kleidung.


Geräte nur einschalten, wenn sie gebraucht werden

Nicht jedes Gerät muss rund um die Uhr eingeschaltet sein. Überlegen Sie bei Geräten wie Computern, Monitoren, Unterhaltungselektronik oder anderen elektrischen Geräten, wann Sie diese tatsächlich benötigen.
Gerade bei mehreren Geräten können sich kleine Einsparungen über längere Zeit summieren.


Strom sparen beginnt mit kleinen Veränderungen

Es braucht keine grossen Investitionen, um den Stromverbrauch zu Hause zu reduzieren. Entscheidend ist, den eigenen Verbrauch zu kennen und im Alltag dort anzusetzen, wo sich Energie ohne Komfortverlust sparen lässt.

Ob schaltbare Steckerleiste, Eco-Programm oder bewusster Gerätekauf: Viele kleine Massnahmen ergeben zusammen einen Unterschied.

Wer seinen Stromverbrauch regelmässig im Blick behält, erkennt zudem besser, wie sich Veränderungen im eigenen Verhalten auswirken. So wird aus Stromsparen Schritt für Schritt eine selbstverständliche Gewohnheit.