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WWZ wird die Region Ennetsee mit CO2-freier Abwärme von der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Renergia in Perlen LU versorgen. Die Gesuche für den Bau der ersten Etappe der Fernwärme-Transportleitung nach Rotkreuz sowie für erste Abschnitte des Ortsnetzes Rotkreuz sind eingereicht. WWZ plant im Herbst 2020 mit den Bauarbeiten zu starten.
Nach intensiven Planungsarbeiten steht die Leitungsführung der Fernwärmeleitung von der KVA Renergia unterirdisch entlang der A14 nach Rotkreuz fest. Für diesen ersten Abschnitt der Transportleitung des Wärmeverbunds Ennetsee hat WWZ die Baueingaben bei den Behörden der Kantone Aargau, Zug und Luzern eingereicht. Auch die Baueingabe für die ersten Etappen des Ortsnetzes in Rotkreuz (Binzmühlestrasse/Lindenkreisel/Küntwilerstrasse) ist erfolgt.

«Dank der guten Unterstützung der Gemeinden Risch, Hünenberg und Cham, mit denen wir letztes Jahr die entsprechenden Konzessionsverträge abschliessen durften, aber auch dank des grossen Anschlussinteresses in der Region bin ich zuversichtlich, dass wir auch dieses bedeutende regionale Fernwärmeprojekt effizient realisieren und schon bald erste Liegenschaften im Ennetsee mit CO2-freier Wärmeenergie versorgen werden», so WWZ-CEO Andreas Widmer.

Wichtiger Baustein der regionalen Energiezukunft

Ähnlich wie der Energieverbund Circulago, der seit wenigen Wochen erste Liegenschaften in Zug mit erneuerbarer Wärme- und Kälteenergie aus dem Zugersee versorgt, ist auch der geplante Wärmeverbund Ennetsee ein Infrastrukturprojekt, das einen bedeutenden und nachhaltigen regionalen Beitrag leisten wird, um der Klimaerwärmung entgegenzuwirken.

Der Wärmeverbund Ennetsee

In der hochmodernen Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen LU wird das ganze Jahr Abfall – auch aus dem Kanton Zug – umweltverträglich verbrannt. Dabei entsteht rund um die Uhr Abwärme, die als CO2-freie Energiequelle zur Verfügung steht.

Mit dem Projekt «Wärmeverbund Ennetsee» will WWZ diese Abwärme nutzen und in einem ersten Schritt nach Rotkreuz transportieren; später werden Teile von Hünenberg-See und Bösch, Cham sowie das Gebiet Äussere Lorzenallmend in Zug dazukommen.

Im Endausbau wird der Wärmeverbund rund 12'000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Zum Vergleich: Der Energieverbund Circulago wird im Endausbau 25'000 CO2 jährlich einsparen.

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