Weiter sinkende Strompreise und saisonale Tarife
Moderat tiefere StromtarifeAusschlaggebend für die Tarifsenkung sind weiter sinkende Energiebeschaffungskosten. Die tiefen Energietarife von WWZ basieren insbesondere auf der mit Alpiq im Jahr 2024 erzielten Einigung. WWZ gibt die daraus entstandene Rückvergütung in den Jahren 2026 bis 2028 anteilig an ihre Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung zurück.
Sommerstrom neu günstiger als Winterstrom
WWZ unterscheidet beim Energiepreis neu zwischen Sommer und Winter. Hintergrund sind die unterschiedlichen Beschaffungskosten im Jahresverlauf. Im Winter ist Strom aufgrund der geringeren Verfügbarkeit von Kraftwerken und den höheren Verbrauchsmengen in der Regel teurer. Im Sommer sorgt die zunehmende Produktion aus Photovoltaikanlagen für ein grösseres Angebot und tiefere Preise. Mit dieser Anpassung bildet WWZ die tatsächliche Marktsituation realistischer ab.Netznutzungstarife bleiben stabil
Die Netznutzungstarife 2027 bleiben für Haushalte und KMU insgesamt stabil. Der Netztarif «Basis» bleibt unverändert. Beim Netztarif «Leistung» verschiebt sich ein Teil der Kosten vom Arbeits- zum Leistungspreis. Für typische Standardlastprofile ist diese Anpassung kostenneutral gestaltet.Der Messtarif für die Direktmessung steigt leicht von 5.90 auf 6 Franken pro Monat. Alle übrigen Messtarife bleiben unverändert.
Die Abnahmevergütung erfolgt weiterhin auf Basis des quartalsweise festgelegten Referenzmarktpreises des Bundesamts für Energie (BFE).
Moderate Anpassung der Gastarife per 1. Oktober 2026
Die durchschnittliche Erhöhung des Gastarifs beträgt rund 0,3 Rp./kWh. Mit der moderaten Anpassung per 1. Oktober 2026 schafft WWZ die Voraussetzungen für eine stabile Preisentwicklung im Jahr 2027.
Die Preisanpassung erfolgt aufgrund höherer Netzkosten sowie gestiegener Kosten für die kurzfristige Energiebeschaffung. Die internationalen Gasmärkte waren in den vergangenen Monaten von hohen und stark schwankenden Preisen geprägt. Dazu beigetragen haben die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten, insbesondere der Konflikt zwischen Israel und Iran, die Auffüllung der europäischen Gasspeicher sowie die hohe Nachfrage nach Flüssigerdgas. Gleichzeitig steigen die Kosten für das Gasnetz.
Mit der vorgesehenen Anpassung stellt WWZ eine weiterhin sichere und zuverlässige Gasversorgung sicher und kann einen Teil der gestiegenen Kosten ausgleichen. Trotz der Tarifanpassung bleibt WWZ bestrebt, ihren Kundinnen und Kunden wettbewerbsfähige und marktgerechte Energiepreise anzubieten. So steht die moderate All-in-Preiserhöhung von rund 0,3 Rp./kWh den Preissenkungen von 0,8 Rp./kWh vor einem Jahr und von 0,51 Rp./kWh per 1. April von diesem Jahr gegenüber. Für einen typischen Haushalt mit einem jährlichen Gasverbrauch von 25'000 kWh bedeutet dies Mehrkosten von rund 75 Franken pro Jahr oder etwa 6 Franken pro Monat.
Die neuen Tarifblätter für die Strom- und Gaspreise sind unter wwz.ch abrufbar.
Alle Informationen zu Eigenproduktion finden Sie hier, Informationen zur Solarstromerzeugung finden Sie hier.