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Ab dem 21. September 2026 baut WWZ mit der Fernwärme-Transportleitung im Quartier Städler Allmend in Cham ein weiteres Teilstück des Wärmeverbunds Ennetsee. Mit dem Fernwärmeausbau in Cham ersetzt WWZ gleichzeitig alte Strom-, Gas- und Wasserleitungen.

Die Fernwärme-Transportleitung verläuft vom Knoten Alpenblick entlang der Hinterbergstrasse bis zur Gemeindegrenze von Steinhausen auf Höhe der Riedstrasse. Mit diesem Leitungsabschnitt entsteht ein weiterer Teil der Transportleitung zwischen der KVA Renergia und der Energiezentrale Steinhausen. Von der Transportleitung aus erstellt WWZ später Verteilleitungen. So können künftig weitere Liegenschaften mit Fernwärme versorgt werden.

Die Arbeiten erfolgen in mehreren Etappen. Nachtarbeiten sind in wenigen Nächten im September/Oktober 2026 vorgesehen. Wenn notwendig wird der Verkehr im Einspurbetrieb an der Baustelle vorbeigeführt. Dann sorgen ein Verkehrsdienst oder eine Lichtsignalanlage für die Verkehrsregelung. Die Arbeiten auf der Hinterbergstrasse dauern bis spätestens im 1. Quartal 2028. Die Deckbeläge werden zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut.

WWZ koordiniert Fernwärmeausbau und Leitungsersatz
Parallel zum Ausbau der Fernwärme erneuert WWZ in Cham Strom-, Gas- und Wasserleitungen. Auf der Hinterbergstrasse ersetzt WWZ verschiedene Abschnitte der Wasserleitungen. Zusätzlich sind mehrere Strassenquerungen für Hausanschlussleitungen notwendig.

Digitale Anwohnerinformation
WWZ informiert Anwohnende über eine digitale Plattform zu Bauprojekten in der Region. Dort finden sie aktuelle Informationen zu Bauzeiten, Verkehrsführungen und möglichen Einschränkungen. So informiert WWZ schnell, transparent und laufend über den Fortschritt der Arbeiten.

Information zum Wärmeverbund Ennetsee

Die Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen (LU) verwertet das ganze Jahr Abfall umweltgerecht. Dabei entsteht rund um die Uhr Abwärme, die als erneuerbare Energiequelle genutzt werden kann.

Mit dem Wärmeverbund Ennetsee schafft WWZ eine nachhaltige Wärmeversorgung für Rotkreuz, Bösch, Hünenberg See, Cham, Städler Allmend, Äussere Lorzenallmend, Zug und Steinhausen. Die Abwärme aus der Renergia wird über ein Leitungsnetz in die Region transportiert und zum Heizen sowie für die Warmwasseraufbereitung genutzt.

Nach Fertigstellung des Projekts spart die Region jährlich rund 15'000 Tonnen CO₂ ein.

Medienkontakt

WWZ AG
Medienstelle, Chollerstrasse 24, 6301 Zug