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In diesen Tagen beginnt WWZ mit zwei Pilotbohrungen unter der Autobahn A14 und der Reuss. Der offizielle Baubeginn des Wärmeverbunds Ennetsee ist für Ende März, Anfang April 2021 geplant. Im Endausbau wird der Verbund jährlich rund 12'000 Tonnen CO2 einsparen.
Der Bau der rund 6,5 Kilometer langen Wärmetransportleitung von Perlen nach Rotkreuz steht in den Startlöchern. Eine Herausforderung dieses Bauabschnitts ist die grabenlose Unterquerung der Reuss und der Autobahn A14. Dazu startet WWZ in diesen Tagen zwischen dem Sportplatz des Sportclubs Root und dem Gebiet Rütilöli in Inwil mit zwei Pilotbohrungen. Nach den Bohrungen, die je einen Durchmesser von 18 cm haben, werden die Bohrlöcher aufgeweitet und Kunststoff-Schutzrohre eingezogen.

Der offizielle Baustart der Transportleitung von der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen nach Rotkreuz ist für diesen Frühling geplant. Dabei werden dann auch die Fernwärmerohre in die Schutzrohre unter der Autobahn A14 und der Reuss eingezogen.

Über den Wärmeverbund Ennetsee

In der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen (LU) wird das ganze Jahr Abfall um-weltverträglich verbrannt. Dabei entsteht rund um die Uhr Abwärme, die als umweltfreundliche Energiequelle zur Verfügung steht. WWZ strebt mit der Realisierung des Wärmeverbunds Ennetsee eine nachhaltige, CO2-freie Wärmeversorgung der Gebiete Rotkreuz, Bösch, Hünenberg-See, Cham, Städtler Allmend und Äussere Lorzenallmend. Nach Fertigstellung des Grossprojekts spart die Region jährlich rund 12'000 Tonnen CO2 ein.

Medienkontakt

Robert Watts
Leiter Kommunikation