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Aktualisiert im Okt. 2023
Der Wechsel zu einer Photovoltaikanlage ist eine äusserst lohnende Investition. Diese nachhaltige Energiequelle ermöglicht es Ihnen, Ihren Strombedarf zu decken, während Sie gleichzeitig den Wert Ihres Eigentums steigern und Ihre Stromkosten senken. In diesem Blogbeitrag werden die zahlreichen Vorteile der Solarenergie betrachtet.


Ist mein Haus für eine Photovoltaikanlage geeignet?

Die Nutzung von Sonnenenergie zur Eigenversorgung ist eine grossartige Idee, da sie Ihr Budget entlastet und die Umwelt schont. Durch die Nutzung von Solarenergie profitieren Sie langfristig von geringeren Energiekosten und einer ökologisch nachhaltigen Energiequelle. Die Installation einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Haus ist einfacher als gedacht. Zunächst sollten Sie die Ausrichtung und Neigung des Dachs überprüfen, um eine optimale Sonneneinstrahlung zu gewährleisten. Das mag zunächst kompliziert klingen, ist es aber nicht. Experten prüfen die Eignung Ihres Gebäudes und bieten eine professionelle Beratung rund um die Solarenergie.


Kann ich meinen Solarstrom teilen?

Anstatt den Solarstrom ins Netz einzuspeisen, können Sie ihn als Alternative mit Ihren Mietern und Stockwerkeigentümern teilen. WWZ bietet Ihnen dafür zwei verschiedene Modelle an: die Rückvergütung für den Eigenverbrauch (REV) und den Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV). Beide Modelle zielen darauf ab, möglichst viel Solarstrom selbst zu verbrauchen und so die Energieeffizienz zu maximieren. Für die Umsetzung dieser Modelle bietet WWZ ein geeignetes Dienstleistungsangebot an, das auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Welche Vorteile bringt mir die gemeinsam genutzte Solarenergie?

Als Betreiber einer Photovoltaikanlage profitieren Sie von Ihrem eigenen ökologischen Solarstrom in vielfacher Hinsicht. Die Rückvergütung innerhalb der Gemeinschaft – bestehend aus Mietern und Stockwerkeigentümern – bietet Ihnen nebst dem ökologischen Mehrwert auch eine lukrative Möglichkeit der Investition, welche einen deutlich höheren Ertrag bringt als die Netzeinspeisung. Ein weiterer grosser Vorteil besteht darin, dass Sie keinen administrativen Aufwand haben, da der Energieversorger die Verbrauchsmessung und Abrechnung übernimmt. Dabei wird ein möglichst optimales Energiemanagement angestrebt, sodass der Eigenverbrauch sehr hoch ist und damit die Rendite stetig optimiert wird.

Das Dienstleistungsangebot von WWZ umfasst die massgeschneiderte, sorglose Abrechnungslösung REV/ZEV, die bis zur persönlichen Ladelösung für Ihr E-Auto reicht.

Wie viel Solarstrom darf ich selbst nutzen?

Nutzen Sie mit einem guten Energiemanagement die optimale Ausnutzung Ihrer PV-Leistung. Der nicht eigenverwendete Strom wird vom Energieversorger mit Einspeisevergütung erstattet.
Die Menge an Strom, die Sie produzieren, hängt von der Grösse Ihrer Solaranlage ab.


Was passiert mit dem nicht verbrauchten Strom?

Sie können den überschüssigen Solarstrom in das Stromnetz Ihres Energieversorgers einspeisen. Die Rentabilität Ihres Solarstroms hängt von der Rückvergütung des Energieversorgers ab. Je mehr Strom Sie selbst verbrauchen, desto rentabler wird Ihre Investition. Zusätzlich sparen Sie Kosten für das Stromnetz und öffentliche Abgaben. Selbst wenn der verbrauchte Strom ins Netz eingespeist und verkauft wird, erhalten Sie eine attraktive Vergütung. Besonders im Kanton Zug ist die Vergütung hoch, denn WWZ setzt sich für eine nachhaltige regionale Energieproduktion ein. Eine Anlage gilt in der Regel als rentabel, wenn der erwartete Gewinn über eine Lebensdauer von 30 Jahren mehr als drei Prozent beträgt.


Wieviel Strom darf ich ins Netz einspeisen?

Sie können überschüssige Energie in das öffentliche Stromnetz einspeisen und an einen Energieversorger verkaufen. Neben der elektrischen Energie können Sie auch den ökologischen Mehrwert an den Energieversorger übertragen. Dazu muss die Solaranlage im Herkunftsnachweissystem (HKN) der Swissgrid erfasst und ein Dauerauftrag zugunsten des Käufers des HKN erstellt werden.


Was ist besser, Strom einzuspeisen oder selbst zu verbrauchen?

Der Eigenverbrauch lohnt sich, da Ihr selbst erzeugter Strom in der Regel günstiger ist als der Netzstrom. Dies liegt daran, dass der Stromtarif aus Energie, Netznutzungskosten und öffentlichen Abgaben besteht.


Erhalte ich Fördermittel für Solarenergie?

Erneuerbare Stromerzeugungsanlagen werden vom Bund und den Gemeinden gefördert. Neben den individuellen Förderbeiträgen der Gemeinde unterstützt der Bund grössere Anlagen mit einer Einspeisevergütung (EVS) und kleinere Anlagen (bis 100 kWp) mit einer Investitionsförderung (KLEIV oder GREIV). Diese Fördermassnahmen werden über den vom Bund erhobenen Netzzuschlag finanziert. Die Bundesförderungen werden von Pronovo, der akkreditierten Zertifizierungsstelle des Bundes erfasst.  
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Aktualisiert im Okt. 2023