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QR-Rechnung

Warum stellt WWZ auf QR-Rechnungen um?

Aufgrund einer Änderung im Schweizer Zahlungsverkehr werden die roten und orangen Einzahlungsscheine ab dem 30. September 2022 nicht mehr unterstützt. WWZ stellt aus diesem Grund auf die QR-Rechnung um. Als Alternative bietet sich auch eBill an, welche WWZ ebenfalls unterstützt.

Was ist eine QR-Rechnung?

Eine QR-Rechnung besteht aus einem Zahlteil und einem Empfangsschein. Im Swiss QR Code sind alle relevanten Informationen enthalten, die für eine automatische und effiziente Zahlungsabwicklung notwendig sind. Den Swiss QR Code können Sie bequem mit der Mobile Banking App Ihrer Bank scannen und die Zahlung umgehend prüfen und auslösen.

Was ist eBill?

Dank eBill erhalten Sie Ihre Rechnungen nicht mehr per Post oder E-Mail, sondern direkt im E-Banking Ihrer Bank – genau dort, wo Sie diese auch bezahlen. Die Rechnungen prüfen und bezahlen Sie mit wenigen Klicks, während Sie stets die vollständige Kontrolle behalten. Wichtig: wenn Sie mehrere Kundenummern bei WWZ haben, müssen Sie eBill pro Kundennummer aktivieren.

Ab wann stellt WWZ auf QR-Rechnungen um?

Ab dem 1. Oktober 2022 wird schweizweit auf die QR-Rechnung umgestellt. Die heutigen orangen und roten Einzahlungsscheine werden am dem 30. September 2022 nicht mehr akzeptiert und verarbeitet. WWZ stellte deshalb bereits im Januar 2022 auf die QR-Rechnung um.

Warum muss der Rechnungsempfänger neu erfasst werden?

Mit QR Code werden alle Bankdaten korrekt neu erfasst, bisherige Bankverbindungen werden hinfällig. Zusätzlich hat WWZ die Bankverbindung bei der Telekomrechnung geändert (neu Zuger Kantonalbank).

Kann ich die Rechnung weiterhin auf der Post oder auf der Bank bezahlen?

Die neuen QR-Rechnungen können weiterhin am Schalter oder an den Zahlungscomputern in den Bank- oder Postfilialen beglichen werden.

Wie kann ich die Rechnung am Computer bezahlen?

Mit dem Umstieg auf einen QR-Einzahlungsschein können die Rechnungen mit einer QR Code App eingescannt werden. Dies kann mittels Webcam am Computer oder Smartphone geschehen. Alternativ können Sie auch wie gewohnt die IBAN, Zahlungsdetails und Referenznummern abtippen und die Zahlung durchführen.

Kann ich die Rechnung auch per Smartphone bezahlen?

Ja – der QR-Code kann per Mobile Banking App ihres Finanzinstituts eingescannt und die Zahlung ausgelöst werden. Dafür benötigen Sie die entsprechende Banking App ihres Finanzinstituts auf ihrem Mobile.

Kann ich alternativ zur QR-Rechnung weiterhin einen ESR-Einzahlungsschein erhalten?

Nein – WWZ kann nach der Umstellung auf die QR-Rechnung keine ESR-Einzahlungsscheine mehr herausgeben.

Rechnung und Zahlung

Wann fallen Mahngebühren an?

Wenn nicht anders definiert, sind die Rechnung von WWZ innert 30 Tagen ab Rechnungsdatum zu bezahlen. Nach Ablauf dieser Zahlungsfrist ist WWZ berechtigt, zusätzliche Mahnkosten sowie Spesen für Porto, Inkasso- und Betreibungskosten, Ein- und Ausschaltgebühren usw. in Rechnung zu stellen.

  2. Mahnung
3. Mahnung
Ein-/Ausschaltgebühr
Strom
CHF 10
CHF 20
CHF 100
Telekom
CHF 10
CHF 20
CHF 50

Wie kann ich auf E-Rechnung (E-Bill) wechseln

Sie benötigen einen E-Banking-Vertrag bei PostFinance oder einer Bank, die an das E-Rechnungssystem PayNet der Schweizer Banken angeschlossen ist. Dann loggen Sie sich in Ihr E-Banking ein und aktivieren die E-Rechnung.

Jetzt bei Ihrer Bank anmelden

Wie kann ich auf LSV / Debit Direct wechseln?

Wünschen Sie Ihre Rechnung via LSV (Bank) oder Debit Direct (PostFinance) zu bezahlen - dann füllen Sie die Belastungsermächtigung am Computer oder handschriftlich aus und schicken Sie das Dokument unterschrieben an info@wwz.ch.

So einfach funktioniert das Lastschriftverfahren oder Debit Direct.

  1. Füllen Sie die Belastungsermächtigung am Computer oder handschriftlich aus. Für Lastschriftverfahren und Debit Direct gilt das gleiche Formular.
  2. Damit erteilen Sie uns Ihre Belastungsermächtigung, die solange gültig ist, bis Sie diese widerrufen oder ändern.
  3. Sie erhalten wie gewohnt Ihre Energie- oder Telekomrechnung
  4. Wir beauftragen jeweils die Bank oder die PostFinance, den Rechnungsbetrag bei Fälligkeit Ihrem Konto zu belasten
  5. Sind Sie mit einer Belastung nicht einverstanden, können Sie innerhalb von 30 Tagen Widerspruch erheben.

WWZ- und Quickline-E-Mail-Konten

Wo finde ich mein Passwort?

Ihr Initialpasswort gemäss Übernahmeblatt oder Ihr im WWZ-Webmail bzw. Cockpit neu gesetztes Passwort.

Wie ist mein Benutzername?

Ihr Benutzername finden Sie im Übernahmeblatt oder Willkommensbrief.

Was ist IMAP?

IMAP ist die Erweiterung von POP. Die E-Mail-Ordner sind auf dem zentralen Server abgelegt. Sie können von allen E-Mail-Programmen aus, welche mit IMAP konfiguriert sind, auf Ihre Ordner zugreifen. Ihre E-Mails lassen sich so von überall aus bearbeiten (wechselseitige Synchronisierung).

Verschlüsselung
Mit SSL
Eingehender Mailserver (IMAP)
imap01.datazug.ch
Port 993 
Ausgehender Mailserver (SMTP)
smtp01.datazug.ch
Port 465 
Authentifizierung  Ja
Gleiche Einstellung wie Posteingangsserver  Ja

Was ist SSL?
SSL ist ein Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet. Die Verbindung zwischen Ihrem Computer und dem WWZ-E-Mail-Server wird verschlüsselt und ist so vor fremden Zugriffen geschützt. Beachten Sie, dass E-Mails zwischen den E-Mail-Servern des Empfängers resp. Absenders und den E-Mail-Servern von WWZ ohne Verschlüsselung übertragen werden.

Was ist POP?

Mit POP laden Sie eine Kopie der E-Mail herunter. Bei der Konfiguration Ihres E-Mail Programmes «auf Server belassen», können Sie diese ohne Auswirkungen auf die Original-E-Mail in Ihrem E-Mail-Programm verschieben oder löschen.

Verschlüsselung
Mit SSL
Eingehender Mailserver (POP3)
pop01.datazug.ch
Port 995
Ausgehender Mailserver (SMTP)
smtp01.datazug.ch
Port 465
Authentifizierung Ja
Gleiche Einstellung wie Posteingangsserver Ja

Was ist SSL?
SSL ist ein Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet. Die Verbindung zwischen Ihrem Computer und dem WWZ-E-Mail-Server wird verschlüsselt und ist so vor fremden Zugriffen geschützt. Beachten Sie, dass E-Mails zwischen den E-Mail-Servern des Empfängers resp. Absenders und den E-Mail-Servern von WWZ ohne Verschlüsselung übertragen werden.

Wo kann ich mich einloggen?

Für Ihre WWZ-E-Mail-Konten (mit den Endungen @datazug.ch, @fibermail.ch, @wwz.one, @wwzmail.ch, @raonet.ch) und Quickline-E-Mail-Konten.

Login WWZ-Webmail
Login Quickline-Webmail

Gas

Was ist Erdgas?

Erdgas ist ein brennbares, natürliches Gas, das aus dem Erdinnern gefördert wird. Erdgas besteht zu über 90 % aus dem farb- und geruchsneutralen Methan (CH4), dem einfachsten Kohlenwasserstoff, der in der Natur vorkommt.

Was ist Biogas?

Biogas wird aus biogenen Abfallstoffen gewonnen. Aus dem Vergärungsprozess von beispielsweise Grüngut oder Klärschlamm entsteht Biogas, das anschliessend aufbereitet und ins Gasnetz eingespeist wird. Biogas ist erneuerbar, nahezu CO2-neutral und verbessert die Ökobilanz massgeblich.

Woher kommt das Biogas von WWZ?

Wir erzeugen und beziehen ausschliesslich Biogas, welches aus organischen Abfallstoffen und Klärschlamm gewonnen wird. Wir beziehen kein Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. aus Mais, weil wir dies als ethisch bedenklich ansehen. Wir wollen keinesfalls eine Konkurrenz zu Lebens- oder Futtermitteln aufbauen. Biogas wird von ausgewählten Lieferanten beschafft, 10 Prozent aus der Schweiz und 90 Prozent aus Europa. Sie können auch 100 Prozent Schweizer Biogas Zertifikate von uns erwerben z. B. für die Erfüllung der Vorgaben für das Grossverbrauchermodell (ENAW oder PIKE). Die Zertifikate beinhalten den ökologischen Mehrwert von Biogas gegenüber fossilem Gas.

Wie unterscheidet sich Biogas von Erdgas?

Sowohl Biogas als auch Erdgas geht aus organischen Materialien hervor. Während Erdgas über Millionen von Jahren entstanden ist, wird Biogas heute aus der Vergärung von organischen Abfallstoffen gewonnen. Beim Roh-Biogas ist der Methangehalt geringer als beim Erdgas. Deshalb wird es vor der Einspeisung ins Gasnetz in einer Aufbereitungsanlage gereinigt, damit es am Ende dieselbe Qualität aufweist wie Erdgas.
Das aufbereitete Biogas verfügt über dieselben physikalischen Eigenschaften wie Erdgas. Beide sind in ihrer ursprünglichen Form farb- und geruchlos, ungiftig und haben den gleichen Brennwert. Der wesentlichste Unterschied ist, dass Biogaserneuerbar und nahezu CO2-neutral ist und somit eine nachhaltige Energieversorgung sicherstellt.

Wie ist Erdgas entstanden?

Erdgas entstand vor ungefähr 600 Millionen Jahren. Abgestorbene Kleinorganismen, Plankton und Algen, die sich vor Jahrmillionen auf dem Grund riesiger Ozeane ablagerten und von Gesteins- und Erdschichten überdeckt wurden, durchliefen unter Luftabschluss und hohem Druck einen Prozess, der die organischen Substanzen über Jahrmillionen in gasförmige Kohlenwasserstoffe, also das jetzige Erdgas, umwandelte.

Wie gross sind die Erdgas-Reserven?

Gemessen am heutigen Verbrauch reichen die Erdgas-Reserven für rund 60 Jahre. Dazu kommen noch die Ressourcen, also Erdgas-Vorkommen, die mit mehr Aufwand und höheren Kosten förderbar sind. Reserven und Ressourcen können die weltweite Versorgung noch für mindestens 250 Jahre sicherstellen. Laufend werden auch neue Vorkommen entdeckt.

Welche Vorteile bietet Biogas gegenüber Erdgas?

  • Biogas ist ein erneuerbarer Energieträger. Organische Abfälle, die den Rohstoff für die Produktion von Biogas bilden, werden auch in Zukunft immer in genügenden Mengen vorhanden sein. Bei fossilen Energieträgern wie Erdgas dauert die Entstehung mehrere Millionen Jahre. Für den Menschen sind diese Ressourcen irgendwann aufgebraucht.
  • Biogas ist nahezu CO2-neutral, weil die Pflanzen, die das Ausgangsprodukt von Biogas sind, für ihr Wachstum CO2
    benötigen. Sie binden bei der Photosynthese ähnlich viel CO2, wie bei der Verbrennung von Biogas wieder freigesetzt wird. Weil sich dieser Kreislauf in einem kurzen Zeitraum schliesst, wird nicht mehr klimaschädigendes CO2 aus-
    gestossen, als die Pflanzen wieder aufnehmen können. Biogas leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Reduktion der
    CO2-Emissionen.
  • m Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energien müssen bei Biogas keine zusätzlichen Investitionen in die Heizungs-
    anlage getätigt werden. Biogas fliesst über das gleiche Transport- und Verteilnetz wie Erdgas.

Wonach riechen Erdgas und Biogas?

Erdgas und Biogas wird ein markanter Geruchsstoff (Tetrahydrothiophen) beigemischt. Diesen Vorgang nennt man Odorierung. Dieser Geruchsstoff riecht sehr stark und unangenehm nach einem Knoblauch-Schwefel-Gemisch, an dem man einen allfälligen Gasaustritt erkennt.

Sind Erdgas und Biogas giftig?

Nein, Erdgas und Biogas sind ungiftig.

Welche Bedeutung hat Biogas für WWZ?

Mit Biogas, das aus organischen Abfallstoffen wie zum Beispiel Grüngut oder Klärschlamm gewonnen wird, bieten wir unseren Kunden einen klimafreundlichen Energieträger mit grossem Zukunftspotenzial. Wir machen Gas immer mehr erneuerbar. Eine Gasheizung lässt sich auch hervorragend mit anderen erneuerbaren Energien wie z.B. einer Holzfeuerung oder Sonnenenergie kombinieren. WWZ bekennt sich zu den energiepolitischen Zielen der Schweiz sowie des Kantons und der Stadt Zug.
Wir wollen den Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft entscheidend mitprägen und eine Vorbildfunktion übernehmen.

Warum heisst das Produkt eigentlich Biogas und nicht Bioerdgas/Biomethan?

Aus technischer Sicht heisst das Produkt Bioerdgas oder Biomethan: Biogas entsteht bei der Vergärung von Biomasse, wie z.B. Abfallstoffen oder Klärschlamm. Es wird anschliessend in einer Aufbereitungsanlage gereinigt, zu Erdgas-Qualität aufbereitet und ins Erdgas-Netz eingespeist. Das dadurch entstandene Produkt wird in technischen Fachkreisen Bioerdgas oder Biomethan genannt.
Aus Kundensicht heisst das Produkt Biogas: Eine Kundenumfrage hat uns gezeigt, dass der Begriff Bioerdgas bzw. Biomethan nicht ohne Weiteres verstanden wird und zu Unsicherheiten und zu Verwechslungen führt. Der Kunde nimmt Biogas als Endprodukt wahr. Deshalb haben wir uns entschieden, das angebotene Produkt Biogas zu nennen.

Wer kann Biogas nutzen?

Grundsätzlich können alle, die mit Gas heizen, kochen oder fahren, ihren Verbrauch oder einen Teil davon durch Biogas ersetzen. An der physischen Gaslieferung ändert sich nichts.

Wie wird Biogas abgerechnet?

Im Normalfall wird Biogas direkt mit dem Gasbezug abgerechnet. Der Biogas-Anteil ist auf Ihrer Rechnung unter dem Produkt ausgewiesen. Weil bei Mietwohnungen und Stockwerkeigentum der Gasbezug in der Regel durch die Verwaltung beglichen wird, haben Sie so die Möglichkeit, freiwillig einen höheren Biogas-Anteil zu wählen, als in Ihrer Liegenschaft bezogen wird. Selbstverständlich garantieren wir auch in diesem Fall, dass diese Menge ins Gasnetz eingespeist wird.

Warum ist Biogas teurer als Erdgas?

Die Produktion und Aufbereitung von Biogas ist zum heutigen Zeitpunkt aufwendiger und teurer als der Import von Erdgas. Andererseits reduziert Biogas unsere Abhängigkeit von den Erdgas-Förderländern. Während Erdgas nur in bestimmten Gebieten der Erde vorkommt, kann Biogas auch in der Schweiz oder Europa hergestellt werden. Organische Abfälle und Klärschlamm als Ausgangsstoff für Biogas sind ausreichend vorhanden.

Wovon ist der Biogas-Preis abhängig?

  • Der Biogas-Preis richtet sich nach den Produktions- und Aufbereitungskosten. Aus Grüngut, Klärschlamm und anderen organischen Abfallstoffen wird in einem ersten Schritt Rohgas produziert, das danach zu Biogas in Erdgas-Qualität aufbereitet wird. Diese Aufbereitung ist notwendig, damit das Biogas ins Gasnetz eingespeist werden kann. Die Betreiber von Biogas-Anlagen können die Kosten für den Betrieb und Unterhalt ihrer Anlagen nicht allein durch die Gebühren für die Grüngut- und Abfallverwertung decken. Sie sind auch auf die Einnahmen aus dem Verkauf von Biogas angewiesen.
  • Weitere Faktoren sind die physische Gaslieferung und die Netznutzungskosten. Biogas wird im Gasnetz unterirdisch transportiert und beansprucht ebenfalls das Transport- und Verteilnetz in der Schweiz. Dieser Kostenfaktor ist vergleichbar mit jenem von Erdgas. Wie beim Erdgas richten sich die Kosten für die physische Lieferung von Biogas und für die Netznutzung nach der jeweiligen Anwendung und dem Bezugsverhalten. Die Netzbeanspruchung ist unterschiedlich, je nachdem, ob das Biogas fürs Heizen, fürs Kochen oder für gewerbliche und industrielle Anwendungen genutzt wird.

Kann ich als Mieter oder Stockwerkeigentümer auch Biogas bestellen?

Bei Mietwohnungen und Stockwerkeigentum wird der Gasbezug in der Regel durch die Verwaltung beglichen und den Mietern oder Stockwerkeigentümern anteilsmässig auf einer Nebenkostenabrechnung weiterverrechnet. Besitzen Sie einen eigenen Messpunkt (Gaszähler) haben Sie jedoch die Möglichkeit, freiwillig einen höheren Biogas-Anteil zu wählen, als in Ihrer Liegenschaft bezogen wird. In diesem Fall wird der ökologische Mehrwert des zusätzlichen Biogases separat vom Gasbezug abgerechnet. Selbstverständlich garantieren wir auch in diesem Fall, dass diese Menge ins Gasnetz eingespeist wird.

Warum ist im Standardprodukt 10 % Biogas enthalten?

WWZ fördert die erneuerbaren Energien und leistet mit sinnvollen Produkten einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz. Die positiven ökologischen Auswirkungen sind am grössten, wenn ein Produkt, das sehr viele Kundinnen und Kunden beziehen, umweltfreundlicher wird. Deshalb hat WWZ entschieden, dem Standard-Gasprodukt 10 % Biogas beizumischen.
Damit können unsere Kundinnen und Kunden ohne Mehraufwand einen Beitrag zum Klimaschutz und zu den Klimazielen von Bund, Kantonen und Gemeinden leisten.

Können Kundinnen und Kunden auch zu 100 % Biogas wechseln?

Ja, ein Wechsel zu 100 % Biogas oder zu einem Produkt mit einem höheren oder tieferen Biogas-Anteil ist auf Wunsch jederzeit möglich.

Information zur CO2-Abgabe 2022

Hier finden Sie Informationen zur höheren CO2-Abgabe ab 2022.

Strom

Stromrechnung

Was ist eine Teilrechnung?

Die Teilrechnung ist eine Akontozahlung für voraussichtliche Quartalsbezüge, diese werden wir bei der definitiven Rechnung berücksichtigen.

Was ist eine definitive Rechnung?

Die definitive Rechnung basiert auf den Zählerständen, die wir Ende September ablesen. Die Teilrechnungsbeträge werden dabei berücksichtigt.

Bei einem Smartmeter wird der tatsächliche Bezug quartalsweise verrechnet und Sie erhalten keine Teilrechnungen mehr.

Wieso ist die Teilrechnung vom Sommer 2022 höher als vorherige Teilrechnungen?

Die Teilrechnung ist eine Akontozahlung für Ihre Strom-Quartalsbezüge. Ihren effektiven Verbrauch stellen wir jeweils Ende September über die Zählerablesung fest. Daraus ergibt sich die Jahresrechnung, von der wir die bereits bezahlten Teilrechnungen abziehen. Sie zahlen also auf jeden Fall nur so viel, wie Sie wirklich verbrauchen. Die Erhöhung der aktuellen Akontorechnung basiert auf den bereits per 1.1.2022 gestiegenen Strompreisen sowie im Hinblick auf die anhaltend hohen Beschaffungskosten und hat das Ziel, eine gleichmässigere Verteilung der Teilbeträge über das Jahr zu erreichen.

Wieso wird der Flyer «Stromkennzeichnung» mit der Teilrechnung verschickt, auf der das eigene Stromprodukt nicht ersichtlich ist?

Seit 2006 sind alle Energieversorgungsunternehmen gesetzlich verpflichtet, ihre Endkundinnen und Endkunden über den gelieferten Strommix zu informieren. Die sogenannte Stromkennzeichnung muss bis Ende des Folgejahres an alle Kundinnen und Kunden verschickt sein. WWZ nutzt dazu immer den Rechnungslauf im Sommer, um der gesetzlichen Frist rechtzeitig nachzukommen. Ihr Stromprodukt finden Sie auf Ihrer letzten Schlussrechnung oder in unserem Kundenportal.

Wie lese ich meine Stromrechnung?

Die Erklärung zu den wichtigsten Positionen auf Ihrer Rechnung finden Sie hier.

Ab wann gilt Hoch- und Niedertarif?

Hochtarif (HT)      07.00 Uhr  22.00 Uhr 
Niedertarif (NT) 22.00 Uhr – 07.00 Uhr sowie sonntags (ganzer Tag)

Wann wird mein Stromzähler abgelesen?

Unsere Mitarbeitenden lesen Ende September die Zähler ab.

Was ist ein Smartmeter?

Unsere Smartmeter sind Stromzähler, die Daten digital speichern, senden und empfangen können. Die von uns eingesetzten Geräte speichern den Stromverbrauch in 15-Minuten-Intervallen und übertragen sie am Ende des Tages verschlüsselt an das Energieversorgungsunternehmen. Mehr Infos finden Sie hier.

Was ist «Netz Basis» und warum wird mir das verrechnet?

Als «Netz Basis» bezeichnen wir den Netztarif, den WWZ für den Bau und die Instandhaltung der eigenen und vorgelagerten elektrischen Infrastrukturen investiert. Dazu gehören unter anderem das Verteilnetz, Transformatoren, Messwesen, Zählerablesung, Pikettdienst sowie administrative Aufwände.

Was sind Systemdienstleistungen (SDL)?

Das Stromnetz als Ganzes funktioniert nur, wenn Produktion und Verbrauch im Gleichgewicht sind. Um das Netz stabil zu halten, sind aufgrund schwankender Nachfragen laufend Korrekturen nötig. Die hierfür erforderlichen Massnahmen heissen Systemdienstleistungen. Swissgrid hat die gesetzliche Aufgabe, das Schweizer Stromnetz zu überwachen und zu steuern. Dafür verlangt sie eine SDL-Abgabe.

Was ist die Konzessionsgebühr und der Konzessionsrabatt?

Für das im Konzessionsvertrag eingeräumte Recht, den öffentlichen Grund zu benutzen, entrichtet WWZ der Gemeinde eine Konzessionsgebühr. Der teilweise oder vollständige Verzicht der Gemeinde auf die Konzessionsgebühr ist in der Rechnung als Konzessionsrabatt ausgewiesen.

Welchen Strom erhalte ich und wie kann ich wechseln?

Ihr Produkt finden Sie auf dem Detailblatt der definitiven Rechnung. Das WWZ-Standardprodukt stammt zu 100 Prozent aus Schweizer Wasserkraftwerken und heisst «WasserStrom 100». Sie können Ihren Strom auch als Mieterin oder Mieter selber wählen und anpassen.

Melden Sie sich jetzt im Kundenportal an und passen Sie Ihr Stromprodukt einfach und bequem an oder wechseln Sie Ihr Stromprodukt direkt auf unserer Website.

Wie setzt sich meine Stromrechnung zusammen?

Ihre Stromrechnung besteht aus drei Teilen: der bezogenen Energie (Energieprodukt), dem Stromtransport (Netzprodukt) und den öffentlichen Abgaben. Diese dienen der Förderung von erneuerbaren Energien sowie zum Schutz von Gewässer und Fischen. Zudem sind die Konzessionsgebühren Teil der öffentlichen Abgaben. Unsere Stromrechnungen sind sehr detailliert. Im Sinne der Transparenz und Vergleichbarkeit sind Energieversorgungsunternehmen verpflichtet, die Preiskomponenten separat auszuweisen.

Wie kann ich meinen Zähler selber überprüfen?

Die Zählernummer finden Sie auf der Rechnung unter «Geräte Nummer». Wollen Sie Ihren Zähler selber überprüfen? Schalten Sie die Sicherungen Ihrer Wohnung aus und prüfen Sie, ob der Zähler weiterläuft.

Meine Stromrechnung ist unerwartet hoch.

Hat sich etwas an Ihrer Wohnsituation geändert? Der Stromverbrauch kann steigen, wenn zusätzliche Personen im selben Haushalt leben oder Sie Geräte nutzen, die viel Energie verbrauchen. Hat sich an Ihrer Wohnsituation nichts geändert, empfehlen wir Ihnen den aktuellen Stromverbrauch mit dem Vorjahr zu vergleichen. Loggen Sie sich in unser Kundenportal ein. Dort finden Sie Ihre früheren Verbrauchswerte. Ist der Stromverbrauch merklich gestiegen, prüfen Sie Geräte wie Waschmaschine, Tumbler, Boiler, Elektroheizung oder Kühlschrank. Die Geräte können auch ausserhalb der Wohnung am eigenen Zähler angeschlossen sein.

Wie kann ich Energie sparen?

Besonders Geräte, die Wärme und/oder Kälte generieren, sind sehr energieintensiv. Dazu gehören Boiler, Kühlschränke, Gefriertruhen, Elektroheizungen und Klimageräte. Sind die Geräte zudem noch alt, sorgen sie für eine tiefe Energieeffizienz. Hier finden Sie Energiespar-Tipps, die Ihnen helfen den Energieverbrauch im Alltag zu senken. So tun Sie Ihrem Portemonnaie und der Umwelt etwas Gutes.

Meine Wohnung steht leer. Warum wurde dennoch ein Verbrauch gemessen?

Sind alle Geräte ausgesteckt? Der Stromverbrauch deutet darauf hin, dass ein oder mehrere Geräte noch am Netz angeschlossen sind. Prüfen Sie Boiler, Kühlschrank und Gefrierfach, Innen- und Aussenbeleuchtung sowie Heizkörper und Entfeuchter.

Abmeldung und Haftung

Bitte melden Sie uns Ihren Umzug 14 Tage im Voraus.
Das Rechtsverhältnis endet in jedem Fall mit der durch die Abmeldung bedingten Zählerablesung (ALB Elektrizität, Artikel 8.9 Abmeldung).

Jetzt Umzug melden

Tarifmodell

Wie funktioniert das aktuelle Tarifmodell?

Der erneuerbare Strom aus Sonne und Wasser kann seit 2019 in 20%-Schritten individuell kombiniert werden. Dabei können Sie wählen, ob er in der Schweiz oder in Ihrer Region produziert wird. 100% Wasserstrom können Sie gar aus Europa beziehen. Bei Strom aus der Schweiz ist es ausserdem möglich, «naturmade star» zertifizierten Strom zu wählen.

Was änderte sich gegenüber dem bisherigen Tarifmodell?

Bisher hatten Sie als Privat- oder Gewerbekunde die Wahl zwischen vier Stromqualitäten (GrauStrom, Wasser-Strom, NaturStrom, SonnenStrom). Seit Januar 2019 führen wir ein modulares Produktangebot mit erweiterten Wahlmöglichkeiten für Sie.
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • naturemade star zertifizierter Strom
  • Solarstrom mit und ohne Förderung
  • Wasserstrom aus der EU
  • In 20%-Schritten wählbarer Mix aus Wasserkraft und Solarenergie

Wann wurde das aktuelle Tarifmodell eingeführt?

Das flexible Stromtarifmodell wurde per 1. Januar 2019 eingeführt.

Weshalb wird ein modulares Tarifmodell mit mehr Wahlmöglichkeiten eingeführt?

Unser Ziel ist es, dass Sie Ihre ökologischen und ökonomischen Anforderungen in Einklang bringen können. Das bedingt, dass Sie ein Produkt wählen können, das genau Ihren Bedürfnissen entspricht. Dafür eignet sich ein modulares Tarifmodell besser als vier vordefinierte Stromqualitäten.

Wo kann ich mein Stromprodukt wechseln?

Sie können Ihr Stromprodukt einfach und bequem über unser Kundenportal oder direkt auf unserer Website wechseln.

Was bedeutet «naturemade star»-zertifizierter Strom?

«naturemade» ist das Schweizer Gütesiegel für Energie aus 100% erneuerbaren Quellen.«naturemade star» Kraftwerke erfüllen strenge Umweltauflagen, damit Pflanzen und Tiere rund um das Kraftwerk möglichst wenig beeinträchtigt werden. Zusätzlich fliesst für jede verkaufte Kilowattstunde aus Wasserkraft ein Rappen in einen Fonds. Dieser finanziert ökologische Aufwertungen im Umfeld der Kraftwerke – zum Beispiel werden Uferböschungen renaturiert oder alte Flussläufe wiederbelebt. Mehr Infos finden Sie hier.

Was ist der Vorteil von Produkten «mit Solarförderung»?

Bei Produkten mit Solarförderung kaufen wir den Strom von unseren lokalen Solarstromproduzenten über dem marktüblichen Peis. Damit wird es attraktiv, in unserer Region eine Solaranlage zu bauen und zu betreiben – was den Ausbau dieser zukunftsträchtigen Energiegewinnung in der Region direkt fördert.

Ich hatte NaturStrom. Welches Produkt habe ich seit dem 1. Januar 2019?

NaturStrom beinhaltet 30% lokal geförderten Solarstrom und 70% Lorzenstrom. Neu werden Sie Wasser-Sonnen-Strom 80:20 mit Solarförderung erhalten. Das heisst, dass Sie seit 2019 statt wie bisher 30% lokaler Solarenergie noch 20% erhalten. Das macht sich in einem etwas günstigeren Preis bemerkbar. Ist Ihnen die Förderung von Solarenergie wichtig, haben Sie natürlich seit dem 1. Januar 2019 die Möglichkeit, auf ein Produkt mit einem höheren Anteil Solarenergie umzusteigen (z. B. WasserSonnen-Strom 60:40).

Ich hatte WasserStrom. Welches Produkt habe ich seit dem 1. Januar 2019?

Mit WasserStrom beziehen Sie unser bisheriges Standardprodukt. Ihr neues Standardprodukt seit 2019 ist WasserStrom 100. Mit diesem Produkt erhalten Sie wie bisher 100% Strom aus Schweizer Wasserkraft. Somit änderte sich ausser dem Namen für Sie nichts.

Ich hatte SonnenStrom. Welches Produkt habe ich seit dem 1. Januar 2019?

Neu werden Sie SonnenStrom 100 mit Solarförderung haben. Sie erhalten damit wie bisher 100% Solarstrom von lokalen Solarstromproduzenten. Damit änderte sich ausser dem Namen des Stromprodukts für Sie nichts.

Ich hatte GrauStrom. Welches Produkt habe ich nun?

Neu werden Sie GrauStrom 100 haben. An Ihrem Produkt hat sich ausser dem Namen nichts geändert: Sie erhalten nach wie vor 100% Strom aus nuklearer Produktion.

Eigenproduktion

Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV)

Was muss ich beim Bau der Photovoltaik-Anlage (PVA) für den Eigenverbrauch beachten?

Generell gilt, Eigenverbrauch ist umso rentabler, je grösser er ist. Mit einer Rückvergütung Eigenverbrauch (REV) oder einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) sind die Voraussetzungen für einen hohen Eigenverbrauch ideal. Wichtig ist es auch, die PVA möglichst optimal zu dimensionieren.

Ohne Batteriespeicher und Wärmepumpe wird im Normalfall ein Eigenverbrauchsanteil von 50 % erreicht. Mit einer Batterie sind es normalerweise 60-70 %. Bei der Dimensionierung müssen auch zukünftige Verbrauchsmuster (z.B. Elektromobilität) berücksichtigt werden.

Welche Modelle bietet WWZ für den Eigenverbrauch an?

WWZ bietet Ihnen zwei Modelle zur Auswahl an:

  • Rückvergütung Eigenverbrauch (REV)
    REV ist ein unkompliziertes Praxismodell mit geringem administrativem Aufwand für die Vergütung des auf dem Gebäude produzierten und selbst genutzten Solarstroms.

  • Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV)
    ZEV ist ein gesetzlich geregelter Zusammenschluss mehrerer Endverbraucher einer Überbauung oder benachbarten Liegenschaften zur flexiblen Nutzung des vor Ort selbst produzierten Stroms.

Hier gehts zum Vergleich der beiden Modelle. Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne das Vertragsdokument für die WWZ-Dienstleistungen REV/ZEV zu.

In welchem Gesetz ist der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) geregelt?

Auf Gesetzesstufe ist der ZEV im Energiegesetz (EnG; 730.0) in den Artikeln 16 bis 18 geregelt. Auf Verordnungsstufe ist der ZEV in der Energieverordnung (EnV; 730.01) Art. 14 bis 18 geregelt. Zudem haben verschiedene Organisationen, unter anderem HEV, Mieterverband und der Verband Schweizerische Elektrizitätsunternehmen (VSE) einen Leitfaden Eigenverbrauch erstellt.

Wo finde ich weitere nützliche Informationen?

Nützliche Informationen finden Sie auch unter Energieschweiz und Swisssolar.ch.

Muss ich für den ZEV bei WWZ einen Antrag stellen?

Ja, möchten Sie einen ZEV einrichten, müssen Sie bei WWZ einen Antrag stellen. Sind die notwendigen rechtlichen Bedingungen erfüllt, haben Sie ein Anrecht auf den ZEV. Die Allgemeinen Bedingungen für den Zusammenschluss zum Eigenverbrauch finden Sie hier.

Wichtige Punkte sind:

  • Produktionsleistung der Photovoltaik-Anlage muss mindestens 10 % der Anschlussleistung betragen.
  • Keine Nutzung des Verteilnetzes und nur ein Anschluss an das WWZ-Verteilnetz
  • Werden mehrere Grundstücke der ZEV angeschlossen, müssen diese lückenlos zusammenhängen.
  • Bei der Überquerung von Strassen, Eisenbahnstrassen oder Fliessgewässern braucht es die Zustimmung des jeweiligen Grundeigentümers.

Den Antrag finden Sie hier. Er muss 3 Monate vor Inbetriebnahme der ZEV bei WWZ eingereicht werden.


Braucht es bei der ZEV eine Vereinbarung mit den Mietern und Pächtern?

Wir empfehlen, dass Sie die Stromlieferung an die Mieter und Pächter vertraglich festlegen. Dies kann in Form eines separaten Vertrags oder Bestandteils des Mietvertrags sein. Beachten Sie, dass Mieter und Pächter bei Bestandsbauten ein Wahlrecht haben, ob sie teilnehmen möchten oder nicht. Hat ein Mieter oder Pächter seine Zustimmung gegeben, haben die nachfolgenden Mieter und Pächter des Wohnobjekts kein Wahlrecht.

Was sind meine Pflichten als Verantwortlicher des ZEV?

Mit der Einrichtung der ZEV übernehmen Sie eine Reihe von Pflichten. Sie werden verantwortlich für:

  • Die zuverlässige Stromlieferung
  • Die Messung, das heisst die Zähler und deren Bewirtschaftung
  • Das Auslesen der Messdaten
  • Die Verarbeitung der Messdaten wie Plausibilisierung oder Bildung von Ersatzwerten
  • Die Bildung der zu verrechnenden Preise
  • Die Rechnungsstellung und das Inkasso
  • Die Beantwortung von Fragen der Rechnungsempfänger

Diese Aufgaben können Sie an einen Dienstleister wie WWZ delegieren.

Was muss ich bei der Berechnung des Strompreises für die Mieter und Pächter beachten?

Der Strompreis, den Sie den Mietern und Pächtern in Rechnung stellen, unterliegt regulatorischen Bestimmungen (siehe u.a. EnV Art. 16). Grundsätzlich dürfen die Kapital- und Betriebskosten der intern produzierten Elektrizität, die externen Stromkosten und die Kosten für die Messung, Datenbereitstellung, sowie Verwaltung und Abrechnung in Rechnung gestellt werden.

Es gibt maximale Kostensätze wie die Verzinsung der Kapitalkosten (Referenzzinssatz gemäss Mietrecht plus 0.5 %) zu beachten. Zudem dürfen die Kosten für die intern produzierte Energie nicht höher sein als die Kosten für den extern bezogenen Strom. Der Grundeigentümer darf jedoch 50 % der Kosteneinsparung des intern produzierten Stroms versus des extern bezogenen Stroms für sich in Anspruch nehmen.

Wir empfehlen Ihnen das Berechnungstool von swisssolar.ch/eigenverbrauch.

Wie oft darf eine Rechnung an die Mieter und Pächter gesandt werden?

Der Grundeigentümer ist frei, wie häufig er eine Rechnung innerhalb eines Kalenderjahres versendet. Üblich ist monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich. Eine monatliche Abrechnung führt möglicherweise zu vielen Mahnfällen; bei einer jährlichen Abrechnung müssen Sie als ZEV-Verantwortlicher die Rolle der «Bank» übernehmen, weil Ihnen die Stromkosten häufiger in Rechnung gestellt werden.

Bietet WWZ eine Dienstleistung für die Ausübung der Pflichten und Aufgaben an?

Folgende Dienstleistungen kann WWZ für Sie übernehmen:

  • Viertelstündliche Messung mit geeichten Zählern
  • Bewirtschaftung der Zähler bei Störungen-Zählerauslesung
  • Verarbeitung der Messdaten, inklusiv Plausibilisierung und Bildung von Ersatzwerten
  • Aufbereitung und Versand der Rechnungen an alle teilnehmenden Parteien
  • Inkasso und Mahnwesen-Beantwortung von Fragen zur Rechnung

Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne das Vertragsdokument für die WWZ-Dienstleistung ZEV zu.

Konzession

Information zu den Konzessionsabgaben 2022

Hier finden Sie Informationen zur teilweisen Anpassung der Konzessionsabgaben.

Was ist eine Konzessionsabgabe?

Die Konzessionsabgabe ist eine Gebühr, die eine Gemeinde vom Strom-/Gasnetzbetreiber für die Nutzung des öffentlichen Grund und Bodens zum Bau und zum Betrieb von Versorgungsinfrastrukturen (Leitungen, Verteilkabinen usw.) erhebt. Die Höhe der Konzessionsabgabe ist als Prozentsatz des Netzentgelts* im Konzessionsvertrag festgelegt. Einzelne Gemeinden verzichten teilweise oder vollständig auf die Konzessionsabgabe.

*Die Strom-/Erdgasrechnung besteht aus den Tarifkomponenten Energielieferung, Netzentgelt und Abgaben.
Die Wasserrechnung besteht aus den Tarifkomponenten Verkauf und Transport von Wasser.

Wer erhebt die Konzessionsabgabe?

Die Konzessionsabgabe wird von der Gemeinde erhoben, die Verrechnung erfolgt durch WWZ. Die Abgabe ist in der Strom- resp. Erdgasrechnung und Wasserrechnung ausgewiesen.

Welche Rechtsgrundlage besteht für die Konzessionsabgabe?

Der Konzessionsvertrag zwischen der Gemeinde und WWZ sowie der Beschluss der Gemeindeversammlung bildet die Rechtsgrundlage für die Konzessionsabgabe.

Wieso sind die Konzessionsabgaben von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich?

Die Obergrenze für die Konzessionsabgabe ist im Konzessionsvertrag geregelt. Die Gemeinden bestimmen diesen Satz und können ihn nach eigenem Ermessen anpassen – also auch teilweise oder ganz darauf verzichten.

Wer zahlt die Konzessionsabgaben?

Alle Strom-, Erdgas- und Wasserkunden bezahlen die Konzessionsabgaben nach dem von der Gemeinde festgelegten Satz. WWZ übernimmt das Inkasso für die Gemeinde.

Kann man sich von den Konzessionsabgaben befreien lassen?

Nein. Alle Kundinnen und Kunden entrichten eine Konzessionsabgabe nach Massgabe ihrer Gemeinde.

Wofür verwendet die Gemeinde die Einnahmen aus der Konzessionsabgabe?

Die Gemeinden sind frei in der Verwendung dieser Einnahmen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde.

Wie lange ist die Konzessionsabgabe gültig?

Eine Anpassung der Konzessionsabgabe wird von der Gemeindeversammlung festgelegt sowie beschlossen; im Fall der Stadt Zug vom Grossen Gemeinderat.

Wenn ich meinen Energielieferanten wechsle, wer erhebt dann die Konzessionsabgabe?

Der Netzbetreiber erhebt im Rahmen der Verrechnung des Netzentgelts die Konzessionsgebühren im Auftrag der Gemeinde – unabhängig vom Energielieferanten. WWZ Energie

Cockpit

Wo kann ich mein Internetservice upgraden?

Sie können Ihr Abo online im WWZ Cockpit selbständig anpassen, in einem unserer Shops, per E-Mail an info@wwz.ch oder unter Telefon +41 41 748 46 46. 

Wo kann ich eine statische IP-Adresse bestellen?

Eine statische IP-Adresse bestellen Sie entweder direkt im WWZ Cockpit oder über unser Kundencenter unter Telefon +41 41 748 46 46.

Wo kann ich meinen Internetvertrag pausieren?

Um Ihren Internetvertrag zu pausieren, melden Sie sich telefonisch im Kundencenter unter Telefon +41 41 748 46 46, per Mail an info@wwz.ch oder besuchen Sie einen unserer Shops. 

Wo kann ich mein WLAN-Passwort zurücksetzen?

Kontaktieren Sie unser Kundencenter unter Telefon +41 41 748 46 46, um Ihr WLAN-Passwort zurückzusetzen.

Wo kann ich meinen Festnetzanschluss verwalten, Umleitungen veranlassen, Sperrsets buchen oder die Sprachbox ändern?

Melden Sie sich im WWZ Cockpit an und verwalten Sie Ihre Einstellungen und Verträge direkt online.

Wo kann ich mein Mobilabo verwalten, Umleitungen veranlassen, Sperrsets buchen oder die Sprachbox ändern?

Melden Sie sich im WWZ Cockpit an und verwalten Sie Ihre Einstellungen und Verträge direkt online.

Wo kann ich meine Telefonie-Verbindungsnachweise einsehen?

Sie haben zwei Möglichkeiten, um Ihre Telefonie-Verbindungsnachweise einzusehen:
1. Im WWZ Cockpit steht Ihnen der Verbindungsnachweis elektronisch zur Verfügung.
2. Abonnieren Sie die kostenlose Zustellung per E-Mail im WWZ Cockpit.

Wo kann ich meine Digital TV & UHD TV Zusatzpakete bestellen oder verwalten?

Sie haben folgende Möglichkeiten:
1. Loggen Sie sich ins WWZ Cockpit ein.
2. Kontaktieren Sie unser Kundencenter unter Telefon +41 41 748 46 46 oder E-Mail info@wwz.ch.
3. Bestellen oder verwalten Sie die Pakete direkt auf der TV-Box.
4. Besuchen Sie einen unserer Shops oder unsere Vertriebspartner.

Wo sehe ich meinen UHD TV Speicher?

Die gespeicherten Inhalte sehen Sie direkt auf der TV-Box.

Wo finde ich die Video on Demand Kaufübersicht?

Ihre gekauften Videos sehen Sie im Menü der TV-Box.

Wo kann ich meine OTT Geräte verwalten?

Ihre Geräte verwalten Sie direkt im WWZ Cockpit.

Wo kann ich meine E-Mail-Konten verwalten und neue Konten anlegen oder bestellen?

Ihre E-Mail-Konten (@quickline.ch) verwalten Sie einfach im WWZ Cockpit.

Wo kann ich eine Adressänderung oder einen Umzug melden?

Sie können uns die Adressänderung im WWZ Cockpit melden. Sie finden die Funktion unter "Profil/Umzug melden" Wenden Sie sich an das Kundencenter unter Telefon +41 41 748 46 46 oder E-Mail info@wwz.ch. Oder besuchen Sie uns in einem unserer Shops.

Wo kann ich Zusatzprodukte wie Geräte, WLAN-Services oder Daten-Pakete fürs Mobile bestellen?

Dies bestellen Sie entweder direkt im WWZ Cockpit oder über unser Kundencenter unter Telefon +41 41 748 46 46 oder E-Mail info@wwz.ch.

Wo kann ich meine Profile und Logins verwalten?

Die Profile können Sie auf der TV-Box verwalten. Drücken Sie dazu auf der Fernbedienung die Taste "Personen-Abbildung". Anleitung

Wo kann ich die UHD TV Profile verwalten und mit den Profilen im Kundenportal synchronisieren?

Die Profile können Sie auf der TV-Box verwalten. Drücken Sie dazu auf der Fernbedienung die Taste "Personen-Abbildung". Anleitung

Wo kann ich aktuelle Störungen sehen?

Aktuelle Störungen sehen Sie unter wwz.ch/de/stoerungen.

Wie kann ich einen Inhaberwechsel beantragen?

Ein Inhaberwechsel braucht immer einen Übernahmevertrag und ist nur bei Scheidung, Todesfall oder Geschäftsübernahme möglich. In allen anderen Fällen kann aus Datenschutzgründen kein Inhaberwechsel vorgenommen werden. Kontaktieren Sie bei Fragen unser Kundencenter unter Telefon +41 41 748 46 46 oder E-Mail info@wwz.ch.

Wo sehe ich den aktuellen Lieferstatus meiner bestellten Geräte?

Den Code für Ihre Geräte erhalten Sie per E-Mail. Alle aktiven Dienste sind im WWZ Cockpit sichtbar.

Wo komme ich ins Roaming-Cockpit?

Das Roaming-Cockpit erreichen Sie über das WWZ Cockpit. 

Warum kann ich im Quickline-Cockpit keine Mutationen mehr vornehmen?

Mutationen können Sie neu im WWZ Cockpit vornehmen. Die Logindaten wurden Ihnen schriftlich zugestellt. 

Warum funktionieren meine Logindaten zum Cockpit nicht mehr?

Wir haben ein eigenes WWZ Cockpit für unsere Kundinnen und Kunden entwickelt, welches das Quickline-Cockpit ablöst. Die Logindaten wurden Ihnen schriftlich zugestellt. 

Wie lautet die Webadresse zum WWZ Cockpit?

Sie finden das WWZ Cockpit unter cockpit.wwz.ch

Warum kann ich das QL Cockpit nicht mehr verwenden?

Wir haben ein eigenes WWZ Cockpit für unsere Kundinnen und Kunden entwickelt, welches das Quickline-Cockpit ablöst. Die Logindaten wurden Ihnen schriftlich zugestellt. 

Kann ich im WWZ Cockpit mein Passwort ändern?

Beim erstmaligen Anmelden werden Sie aufgefordert, das Passwort zu ändern. Später können Sie Ihr Passwort jederzeit über die Funktion "Passwort ändern" anpassen.

Ich habe das Passwort vergessen. Was kann ich tun?

Nutzen Sie die Funktion "Passwort zurücksetzen" auf der Loginseite.

Werden meine Einstellungen vom QL ins WWZ Cockpit übernommen?

Ja, Ihre Einstellungen werden am Tag der Umstellung übernommen.

Was passiert mit meinen Services am Tag der Umstellung?

In der Nacht der Umstellung zwischen 24:00 und 06:00 Uhr wird es einen kurzen Unterbruch beim Internetdienst geben. Sie müssen nichts unternehmen. 

Muss ich am Tag nach der Umstellung an meinen Geräten Einstellungen ändern?

Nein, sie müssen keine Einstellungen anpassen. Die Umstellung erfolgt automatisch.

Was muss ich tun, falls mein Internet nicht funktioniert?

Machen Sie Ihr Kabelmodem und Ihren Router stromlos, indem Sie beide Geräte von der Stromversorgung trennen. Warten Sie 20 Sekunden. Anschliessen stecken und schalten Sie das Kabelmodem und den Router wieder ein. Falls Ihr Internet trotzdem nicht funktioniert, wenden Sie sich an unseren Support unter Telefon +41 41 748 46 46 oder an einen unserer Shops.

Was passiert mit meinen offenen Bestellungen?

Diese werden automatisch ins WWZ Cockpit übernommen.

Was passiert mit meinen pendenten Mutationen?

Diese werden automatisch ins WWZ Cockpit übernommen.

Was kann ich mit dem Cockpit machen?

Mit dem WWZ Cockpit verwalten Sie Ihre Daten, Verträge, Einstellung und vieles mehr. Unser Film zeigt Ihnen die vielfältigen Möglichkeiten des WWZ Cockpits. Erklärvideo

Internet

Was ist der Digitalanschluss?

Der Digitalanschluss ist eine All-in-one-Kabeldose für kompletten Telekomgenuss – vom interaktiven TV über Breitbandinternet bis zur Festnetztelefonie in digitaler Qualität. Weitere Infos finden Sie hier.

Was bedeutet Down- und Upload?

Das sind Referenzwerte für die Geschwindigkeit, mit welcher das Endgerät Daten herunter- bzw. heraufladen kann. Es ist zu beachten, dass der Einsatz von Drahtlosverbindungen die Geschwindigkeit reduzieren kann. Ebenso kann es vorkommen, dass ältere Geräte Geschwindigkeitseinbussen verzeichnen.

Phishing und Phishing-Mails

Was ist Phishing?

Phishing ist eine Abwandlung vom englischen “fishing”. Es geht dem Angreifer in diesem Fall darum, sensitive Daten (z. B. Kreditkarten-/Bankinformationen oder Passwörter) vom Empfänger zu abzufischen. Dies passiert entweder durch Viren in Form von Anhängen, infizierten/gefälschten Websites oder mit der direkten Aufforderung, die Daten per E-Mail zu senden.

Wie erkenne ich ein Phishing-Mail?

Es gibt mehrere auffällige Anzeichen für solche E-Mails:

  • Es wird umgehendes Handeln angefordert (z. B. dringend das Passwort zu wechseln).
  • Der Name des Absenders stimmt nicht mit der E-Mail-Adresse überein.
  • Rechtschreibe- und Grammatikfehler
  • Passwörter oder Kreditkartendaten sollen direkt via E-Mail oder nach Aufrufen eines Links gesendet werden.
  • Es wird für ein Gewinnspiel geworben, bei dem nur ganz wenige Teilnehmer auserwählt wurden
Was muss ich machen, wenn ich ein Phishing-Mail erhalte?

Die betroffene E-Mail direkt löschen. Unter keinen Umständen antworten oder einen Link/Anhang öffnen.

Was muss ich machen, wenn ich auf einen Link geklickt, einen verdächtigen Anhang geöffnet oder meine Daten an den gefälschten Absender gesendet habe?
  • Bei Kreditkarten-/Kontodaten: Umgehend den Anbieter der Kreditkarte bzw. des Kontos kontaktieren, um diese zu sperren.
  • Bei Passwörtern: Umgehend Passwort ändern und den Anbieter über den Vorfall informieren. Falls bei anderen Anbietern das gleiche Passwort verwendet wurde, diese ebenfalls ändern.
  • Allgemein: Sicherstellen, dass das Antivirenprogramm auf dem aktuellsten Stand ist und einen vollständigen Virenscan durchführen.

Wie kann man die Qualität des WLAN-Empfangs verbessern?

Plume
Plume versorgt Ihre mobilen Geräte zu Hause laufend mit dem besten Wi-Fi-Signal – dank intelligenten Plume Pods, die Sie an jeder Steckdose einstecken können. Weitere Infos finden Sie hier.

Quickline Suite
Wir bieten eine kostenlose Software von Quickline an, die den Empfang des WLAN-Signales kalibriert und verbessert.

«Quickline Suite» verbessert die Leistung und Qualität des drahtlosen Internetzugangs. Die Software analysiert das eigene und die WLAN-Netze in der Umgebung und legt auf Wunsch den besten Kanal fest. So profitiert man von höherer Qualität und Geschwindigkeit beim Empfang der Daten. Es ist keine vorgängige Installation nötig, um «Quickline Suite» zu nützen.

Wichtig: Das Tool funktioniert für Nutzer der Quickline WLAN-Modems der Modelle Quickline TV Box, Cisco EPC 3925 und Technicolor TC7200/TC7230/CGA2121 mit Microsoft Windows. Jetzt «Quickline Suite» downloaden

Lokale Störfaktoren
Interferenz ist eine der häufigsten Fehlerquellen, die bei Heimnetzwerken vorkommen und folgende Ursachen haben kann:
  • Bluetooth
  • Benachbarte WLAN-Netzwerke
  • Mikrowellenherde
  • Direct Satellite Service (DSS)
  • Stromquellen
  • Telefone mit 2,4 GHz oder 5 GHz
  • Drahtlose Videotransmitter/Lautsprecher
  • Bestimmte externe Monitore und LCD-Displays
  • Schlecht abgeschirmte Kabel von externen Festplatten oder anderen Geräten
  • Andere drahtlose Geräte
  • TV/Receiver
  • CD/DVD-Player
  • Spielkonsole, Stereoanlage
  • Wände, Metall, Spiegel oder Glas

Diese Faktoren können die Netzwerkleistung stark reduzieren. Die Kanäle zu wechseln ist eine der besten Methoden, um die WLAN-Verbindung zu optimieren.

Quickline Start

Ich bezahle seit Kurzem für Quickline Start. Was ist das?

Quickline Start ist unser Startpaket für Internet, TV und Telefonie. Inbegriffen sind Internet Start mit 50 Mbit/s Download, TV Start mit 130 Sendern, Festnetz Start mit einer Telefonnummer und Gespräche im Minutentarif sowie der Digitalanschluss. Falls Sie den Digitalanschluss bereits über die Hausverwaltung oder den Vermieter bezahlen, wird der Anschluss auf der WWZ-Rechnung abgezogen.

Quickline TV

Benötige ich ein zusätzliches Gerät, um TV schauen zu können?

Es kommt auf die Technik an.

TV Kabeldose (HFC)
Im Startpaket von Quickline ist TV Start inbegriffen, mit dem man direkt ab der Kabeldose 130 digitale TV- und über 200 Radio-Sender empfangen kann. Wünschen Sie eine Aufnahmefunktion, bis zu 7 Tage-Replay-TV (zeitversetztes Fernsehen), Pause-Funktion, Videos oder Restart einer Sendung, dann benötigen Sie eine TV-Box. Unsere UHD-Box erhalten Sie zu den jeweiligen Abos mitgeliefert (TV XS/S/M).

Glasfaser
Wenn sie eine Glasfaserverkabelung haben, benötigen sie in jedem Fall unsere UHD-Box welche sie direkt mit der Multimediadose verbinden.
Im Startpaket von Quickline welches sie als Basis Abo brauchen, ist TV Start inbegriffen, mit dem man 130 digitale TV- und über 200 Radio-Sender empfangen kann. Wünschen Sie eine Aufnahmefunktion, bis zu 7 Tage-Replay-TV (zeitversetztes Fernsehen), Pause-Funktion, Videos oder Restart einer Sendung, dann benötigen Sie eine TV-Box. Unsere UHD-Box erhalten Sie zu den jeweiligen Abos mitgeliefert (TV XS/S/M).

Quickline Mobile

Welches Mobilfunknetz nutzt Quickline?

Mit Quickline Mobile telefonieren Sie über das Netz von Sunrise.

Kann ich in einem Quickline Shop ein neues Handy abholen?

Wir haben keine Geräte an Lager. Gerne nehmen wir Ihre Bestellung entgegen und dieses kann zeitnah in einem unserer Shops abgeholt werden.

Muss ich die SIM-Karte wechseln?

Zu einem Mobile-Abo erhalten Sie eine Quickline SIM-Karte. Nur mit dieser SIM-Karte können Sie über das Quickline Mobile-Abo telefonieren. Die SIM-Karte wird Ihnen auf der nächsten Rechnung mit 40 Franken belastet.

Festnetztelefonie

Was ist Festnetz Flat?

«Flatrate» bedeutet Pauschaltarif. Unsere Telefonie-Flatrate kostet 20 Franken im Monat. Damit sind alle Telefonate ins Schweizer Fest- und Mobilnetz inbegriffen. Ausgenommen sind Mehrwertdienste, Informationsdienste und Businessnummern.

Unterschied zwischen VoIP und Festnetz

VoIP (Voice over IP) = Internettelefonie
VoIP wird im Geschäftsbereich angewendet. Das Telefonieren erfolgt übers Internet. Dabei wird die klassische/herkömmliche Telefonie inklusive deren Dienste wie das Telefonnetz auf Basis eines Computernetzwerks aufgesetzt. Die Sprachübertragung findet über das Internetprotokoll (IP) statt.

Festnetz = klassische/herkömmliche Telefonie
Das Telefonieren geschieht über reservierte Leitungen. Nach der Anwahl wird eine Direktverbindung zur angerufenen Person hergestellt. Wohingegen bei der Internettelefonie, die zu übertragenden Daten (die Sprache) in einzelne Abschnitte zerlegt und nacheinander auf unbestimmtem Weg über das Internet zum Empfänger zugestellt werden. Eine direkte Verbindung wie bei der klassischen Telefonie gibt es dort nicht.

Zusatzdienste

Bieten Sie fixe IP-Adressen an?

Ja, wir bieten fixe IP-Adressen an. Wenden Sie sich unter +41 41 748 46 46 oder per Mail uns.

Ich habe ein neues Handy bekommen. Können Sie mich beim Datentransfer unterstützen?

Leider haben wir weder die Ressourcen noch die Infrastruktur (Programme) dazu. Im Normalfall dauert ein solcher Vorgang rund eine Stunde.
Wir können Ihnen aber folgende Tipps zum Datentransfer mitgeben: zu den Tipps

Fragen zur Rechnung

Wie lese ich meine Telekomrechnung?

Die Erklärung zu den wichtigsten Positionen auf Ihrer Rechnung finden Sie hier.

Warum ist meine Rechnung höher als gewohnt?

Eine höhere Rechnung kann mehrere Gründe haben:

  1. Die SIM-Karte wurde verrechnet: Die Quickline SIM-Karte wird einmalig belastet.
  2. Rechnung ist für zwei oder mehrere Monate: Wenn Sie den monatlichen Mindestbetrag von CHF 65 nicht erreichen, wird die Rechnungsstellung auf zwei- oder mehrmonatliche Rechnung umgestellt.
  3. Minutentarif oder Auslandsgespräche: Haben Sie mehr Gespräche im Minutentarif oder ins Ausland geführt?
  4. Mehrwertdienstnummern (090x-Nummern) / Businessnummer ( 084x- Nummern),
    Informationsdienste (1818): Haben Sie gebührenpflichtige Dienste angerufen?
  5. Bezug von Mobil-Datenpaketen: Geht das benötigte Datenvolumen über das vertragliche Datenpaket hinaus, entstehen Zusatzkosten.
  6. Gemietete Video-On-Demand Filme über die UHD Box sind kostenpflichtig.
  7. Neues Abo inkl. Digitalanschluss: hier finden Sie die Tarife.

Wieso habe ich noch keine Rechnung erhalten?

Wenn Sie den monatlichen Mindestbetrag von CHF 65 nicht erreichen, wird die Rechnungsstellung auf zwei- oder mehrmonatliche Rechnung umgestellt.

Kann ich meine Rechnung vorab erhalten? (vor längerem Auslandsaufenthalt, etc.)

Vorab ist keine Rechnungsstellung möglich, da wir immer im Folgemonat abrechnen. Sie können Ihre Rechnung aber über Paynet oder LSV bezahlen. Gerne schicken wir Ihnen die Rechnung auch per E-Mail.

Stellen Sie mir Rechnungskopien zu?

Rechnungskopien senden wir Ihnen auf Wunsch per Post. Mehrere Rechnungskopien (z.B. ganzes Kalenderjahr) verrechnen wir mit einer Aufwandspauschale von CHF 50.

Über das WWZ Kundenportal können Sie Ihre Rechnungskopien jederzeit anschauen und ausdrucken: Jetzt anmelden.

Warum kostet Quickline Start teilweise weniger als CHF 49?

Wenn der Digitalanschluss über die Mietnebenkosten oder über ein anderes Netz (z.B. Cable-Line AG, Iten Arnold Elektro AG, etc.) abgerechnet wird, kostet Quickline Start entsprechend weniger.

Wann entstehen Mehrkosten beim Abo Telefonie Flat?

Sämtliche Anrufe zu Business-, Spezial- und Kurznummern, alle sonstigen Mehrwertdienstleistun-gen wie 084x Business-Nummern, 09xx Business-Nummern, 1xx(x) Kurznummern sowie Anrufe ins Ausland sind gebührenpflichtig.

Wie kann ich den SMS-Mehrwertdienst sperren lassen?

Mehrwertdienste beinhalten Spiele, Wetterinfos, News, Horoskope, Gewinnspiele, Wettbewer-be, Spenden, erotische Inhalte, Käufe an Selecta Automaten, etc. Bezahlen können Sie diese mittels SMS bzw. MMS. Mehrwertdienste lassen sich bei uns über das Quickline Cockpit sperren. Damit sofort keine weiteren Kosten anfallen, können Sie den Text "STOP ALL" an alle auf dem Einzelverbindungsnachweis ersichtlichen Mehrwertnummern senden.

Eine vollumfängliche Erklärung finden Sie bei unserem Partner Quickline.

Mir wurde eine Gutschrift versprochen, die ich auf der Rechnung nicht finden kann.

Sämtliche Gutschriften werden als «Gutschrift aus Kulanz» angezeigt und unter der Position «Internet» ausgewiesen.

Warum erhalte ich trotz Kündigung eine Rechnung?

Die letzte Rechnung erhalten Sie einen Monat nach Ablauf der dreimonatigen Kündigungsfrist.

Warum steht die Rufnummer 076 598 00 00 auf meiner Telekomrechnung?

Bei der Nummer 076 598 00 00 handelt es sich um die SMS-Zentrale von Sunrise. Da nicht alle Mobilnummern von den ausländischen Providern erkannt werden, wird stattdessen die SMS-Zentrale von Sunrise als Empfängernummer vermerkt.

Vertrag und Mutationen

Wie kündige ich meinen Vertrag?

Wir akzeptieren nur eine schriftliche, unterschriebene Kündigung. Die Kündigung kann per Post oder eingescannt per E-Mail an info@wwz.ch eingereicht werden. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate auf Ende Monat. Bei Promotionen kann eine Mindestlaufzeit gelten, bevor eine Kündigung unter Einhaltung der regulären Kündigungsfrist möglich ist.

Habe ich eine Mindestvertragsdauer?

Grundsätzlich gibt es keine Mindestvertragsdauer, sondern nur eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Wenn Sie aber zusätzlich von einer Promotion profitieren, kann diese mit einer Mindestvertragsdauer verbunden sein. Informationen dazu finden Sie bei den Angebotsbedingungen.

Ich möchte mein Abo anpassen. Wie muss ich vorgehen?

Sie können Ihr Abo online im WWZ Cockpit selbständig anpassen, uns in einem unserer Shops besuchen oder unter +41 41 748 46 46 für eine Beratung kontaktieren. Ein Abo-Wechsel ist auf den 1. des Folgemonats möglich.

Wie muss ich bei einem Anbieterwechsel vorgehen?

Möchten Sie zu einem anderen Anbieter wechseln (Rufnummerportierung), empfehlen wir Ihnen folgendes Vorgehen:

  1. WWZ kontaktieren
    Kontaktieren Sie uns, bevor Sie beim neuen Anbieter einen Vertrag unterschreiben. Wir werden uns um die Kündigung der bestehenden Dienste kümmern und stellen sicher, dass keine unerwarteten Kosten, Aufwände oder Verzögerungen entstehen. Teilen Sie uns mit, falls Sie Ihre bestehende Rufnummer zum neuen Anbieter mitnehmen möchten (Rufnummernportierung).
  2. Schliessen Sie Ihr Abo bei einem neuen Anbieter ab

Ich ziehe um und am neuen Ort ist kein Quickline erhältlich. Was muss ich tun?

Natürlich bedauern wir es, Sie als Kundin/Kunde zu verlieren. Trotzdem brauchen wir Ihre schriftliche, unterschriebene Kündigung. Hierbei gelten die vertraglich vereinbarten drei Monate Kündigungsfrist.

Mein Vertrag soll auf eine andere Person laufen. Wie kann ich den Vertragspartner ändern?

Nur bei Geschäftsübernahme, Scheidung oder Todesfall ist es möglich, den Vertragspartner zu ändern. Melden Sie sich unter +41 41 748 46 46 oder senden Sie uns ein E-Mail an info@wwz.ch.

SBB FreeSurf

Wie funktioniert SBB FreeSurf

SBB FreeSurf funktioniert über das Mobilfunknetz. Alles was Sie dazu benötigen, ist die FreeSurf App, sowie eine aktive Bluetooth-Verbindung:

  1. Beim Betreten eines SBB-Fernverkehrszuges müssen Sie «Bluetooth» aktivieren und die App «SBB FreeSurf» starten. Damit die Verbindung zum Mobilfunknetz aufgebaut werden kann, muss zudem die Funktion «Mobile Daten» aktiviert sein.
  2. Nach erfolgreichem Starten der App erhalten Sie eine Bestätigung per SMS. Ab jetzt surfen Sie kostenlos.
  3. Beim Verlassen des Zuges oder dem «Stop» in der App «SBB FreeSurf» erhalten Sie eine Mitteilung, dass der Gratis-Service nicht mehr aktiv ist.

Die App ist für Android und iOS Smartphones verfügbar.

Ladeinfrastruktur

Wie teuer ist die private Ladeinfrastruktur?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Zu individuell sind zum einen die Mobilitätsansprüche der Benutzer, zum anderen sind die bauseitige Ausgangslage und allfällige installatorische Massnahmen von Fall zu Fall zu prüfen. Ihr Elektriker analysiert, ggf. unterstützt durch die WWZ, Ihre Situation im persönlichen Gespräch und offeriert Ihnen das ideale Produkt für Ihre Ansprüche. In der Praxis lässt sich durch den Einsatz von intelligenter Steuerungssoftware der Beschaffungs- und Installationsaufwand auf ein Minimum beschränken. Weitere Informationen zu Ladelösungen von WWZ finden Sie hier

Lastmanagement

Was ist ein Lastmanagement?

Ein Lastmanagement steuert die an Elektrofahrzeuge abgegebene Leistung und drosselt (bzw. erhöht) diese bei Bedarf. Es wird hauptsächlich dann eingesetzt, wenn mehr als eine Ladestation hinter einer gemeinsamen Sicherung installiert ist. In diesem Fall schützt es die Sicherung vor Überlast, indem es die bezogene Leistung der angeschlossenen Ladestationen bei Bedarf drosselt.

Lastmanagements werden aber auch für andere Zwecke eingesetzt. Zum Beispiel in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage. In diesem Fall steuert das Lastmanagement die Ladestationen abhängig von der zur Verfügung stehenden Leistung der Photovoltaik-Anlage.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen keinem, einem statischen und einem dynamischen Lastmanagement.

Werden in einem Gebäude mehrere grössere Verbraucher (z.B. Elektro-Ladestationen) installiert ohne ein Lastmanagement vorzusehen, kann die vorgelagerte Sicherung überlastet werden.

Grafik zu ohne Lastmanagement

Was ist ein statisches Lastmanagement?

Ein statisches Lastmanagement misst den von den Ladestationen verbrauchten Strom und stellt sicher, dass dieser nie einen vordefinierten Wert überschreitet.

Beispiel: Hinter einer 40-Ampere Sicherung sind vier Ladestationen angeschlossen. Zu Beginn sind zwei Fahrzeuge an die Stationen angeschlossen. Das Lastmanagement teilt jeder Station 20 Ampere zu. Etwas später werden zwei weitere Fahrzeuge angeschlossen. Das Lastmanagement teilt dann neu jedem Fahrzeug 10 Ampere zu usw.

Grafik zum statischen Lastmanagement

Was ist dynamisches Lastmanagement?

Ein dynamisches Lastmanagement hat im Vergleich zum statischen Lastmanagement keine fixe Obergrenze der Last, sondern eine zeitlich variierende.

Dynamische Lastmanagements werden unter anderem eingesetzt, um Hausanschluss-Sicherungen zu schützen. In diesem Fall wird ein zusätzlicher Zähler beim Hausanschluss angebracht. Dieser Zähler misst kontinuierlich den Strom, welcher über die Sicherung fliesst. Falls der Verbrauch im Gebäude hoch ist (z.B. am Abend beim Nachtessen), muss das Lastmanagement den Verbrauch der Ladestationen nach unten drosseln. Falls der Verbrauch im Gebäude tief ist (z.B. um Mitternacht) kann das Lastmanagement den Verbrauch der Ladestationen wieder anheben.

Das ist nur bei einem dynamischen Lastmanagement möglich. Ein statisches Lastmanagement lässt dies aufgrund seiner fixen Obergrenze der Last gar nicht zu.

Grafik zum dynamischen Lastmanagement

Nachhaltigkeit

Woher kommt der zusätzliche Strom für die Elektromobilität?

Laut Schätzungen liegt der zusätzliche Strombedarf nach Elektrifizierung der gesamten Schweizer Mobilität bei etwa 20%. Dieser Strom liegt zum jetzigen Zeitpunkt nicht in 100% nachhaltiger Form vor. Um diese Menge an erneuerbarer Energie künftig zur Verfügung stellen zu können, verfolgt WWZ verschiedene Strategien. Neben dem Zubau neuer PV-Anlagen und der Möglichkeit allzeit auf Energie aus dem privaten Batteriespeicher zurückzugreifen, sehen wir einen weiteren Schlüssel zum Erreichen dieses ambitionierten Zieles vor allem in der Effizienzsteigerung bestehender Systeme sowie dem bewusst sparsameren Umgang mit Energie. Ein intelligentes Lademanagement ist ebenfalls von zentraler Bedeutung, um hohe Nachfragespitzen zu glätten.

Wie steht es um die CO2 Bilanz von E-Fahrzeugen?

Zur gesamten Umweltbilanz gehört bekanntlich nicht nur das lokale Fahren ohne Abgase, sondern auch die zusätzlich nötige Energie, um das Auto herzustellen und später zu rezyklieren. 35 % der Umweltbelastung durch Elektroautos entstehen beim Herstellungsprozess von Fahrzeug und Batterie. Die restlichen 65 % bei der Produktion des benötigten Fahrstroms. Wenn es gelingt, diesen Strom zu 100 % aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, verringern sich die Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrzeug um mehr als die Hälfte. Studien belegen, dass Elektrofahrzeuge bereits nach 50'000 gefahrenen Kilometern eine bessere CO2-Bilanz aufweisen, als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren - allerdings unter der Voraussetzung, dass der Fahrstrom aus erneuerbaren oder CO2-neutralen Quellen stammt.

Können die Akkus recycelt werden?

Recyclingverfahren für Lithium-Ionen-Akkus stecken noch in den Kinderschuhen. Und doch gibt es bereits sehr vielversprechende Ansätze. Der Fokus richtet sich vor allem auf die wertvolleren Rohstoffe Kobalt und Nickel, weniger auf das Lithium selbst. Beim hydrometallurgischen Recycling-Verfahren wird die Batterie mechanisch zerkleinert und die Metalle danach mit Chemikalien herausgelöst. Der pyrometallurgische Prozess hingegen ist eine Hochtemperaturverbrennung. Beide Verfahren sind relativ energieaufwändig, verbessern sich jedoch in den kommenden Jahren.

Wie gefährlich sind die Akkus?

Eine undichte oder beschädigte Lithium-Ionen-Batterie produziert ätzende Flusssäure und gesundheitsschädigende Gase. Die unter grössten Sicherheitsauflagen produzierten und getesteten Fahrzeugbatterien sind jedoch nahezu unzerstörbar. Neuste Crash-Tests (NHTSA) weisen den Tesla Model X als sichersten SUV überhaupt aus. Sicherheitsbedenken betreffend der aktuell eingesetzten Akkus sind also unbegründet.

Woher stammt das Lithium?

Das Lithium in einem Fahrzeug-Akku macht nur etwa 1 % des Batteriegewichtes aus und entspricht in etwa 3 kg. Der Rohstoff stammt in erster Linie aus Bolivien, Argentinien und Chile (Lithium-Dreieck) und wird aus der lithiumhaltigen Lösung verdunstender Salzseen gewonnen. Die Gewinnung aller für die Batterie notwendigen Metalle wie Lithium, Nickel, Kupfer, Aluminium und Kobalt ist mit Treibhausgas- und Schadstoffemissionen verbunden und muss in der Ökobilanz eines Elektrofahrzeuges berücksichtigt werden.

Strommangellage

Weshalb kann es zu einer Strommangellage in der Schweiz kommen?

Im Winter ist die Schweiz auf Stromimporte angewiesen. Diesen Winter könnte es aber schwierig werden, weil mehrere französische AKW derzeit wegen Störungen und Wartungen nicht am Netz sind. Zu einer Mangellage könne es kommen, wenn mehrere Faktoren zusammenfallen, wie schlecht gefüllte Stauseen aufgrund des trocknen Sommers in der Schweiz, darauffolgend ein langer Winter mit wenig Wind und Sonne und dem Ausfall mehrerer Kernkraftwerke im Ausland.

Was tut WWZ gegen eine Strommangellage?

WWZ sichert die Beschaffung des erwarteten Absatzes stets frühzeitig ab und greift bei der Versorgung auf verschiedene Quellen zurück. Da es im Kanton Zug keine grösseren Stromproduktionsanlagen gibt, kaufen wir den Strom für unsere Kundinnen und Kunden überwiegend bei Schweizer Produzenten ein. Wir haben alle möglichen Vorkehrungen getroffen, um die Versorgung unserer Kundinnen und Kunden sicherzustellen, unterstehen in einer Ausserordentlichen Lage aber dem Notfallplan des Bundes.

Was passiert, wenn der Strom knapp wird?

Die Krisenorganisationen der Wirtschaftlichen Landesversorgung der Schweiz arbeiten mit grösster Priorität an der Sicherstellung der Strom- und Gas-Versorgungssicherheit. Sollte sich in der Schweiz tatsächlich eine Mangellage abzeichnen, so kann die wirtschaftliche Landesversorgung zur Überbrückung und Stützung der Wirtschaft verschiedene Massnahmen ergreifen.

Wie sehen die Massnahmen zur Sicherstellung der Energieversorgung aus?

In einem ersten Schritt würde der Bund die Bevölkerung und die Wirtschaft mittels Sparappellen aufrufen, den Stromverbrauch freiwillig zu reduzieren. Dies geschieht über Empfehlungen und Ratschlägen zur sparsameren Verwendung der Energie. Das UVEK (BFE) bereitet derzeit eine schweizweite Sparkampagne vor, die in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft umgesetzt werden soll. Die Kampagne soll für die Bevölkerung und Wirtschaft einfach und rasch umzusetzende Energiesparmassnahmen vermitteln.

Zur weiteren Reduktion des Stromverbrauchs sind Verbrauchseinschränkungen, die Kontingentierung von Grossverbrauchern und rollierende Abschaltungen von Teilnetzen vorgesehen. Diese Massnahmen erfolgen abhängig von der Situation. Der Bund wird in einer Mangellage schweizweit über die einzelnen Massnahmen entscheiden.

Welche Anwendungen werden zuerst eingeschränkt oder verboten?

Möglich wären Einschränkungen oder Verbote von nicht absolut notwendigen und energieintensiven Anwendungen wie Saunen, Hallenbäder, Skilifte und Schneekanonen, aber auch Leuchtreklamen. Einzelheiten zu eingeschränkten Verwendungen sollen gemäss Bund bis Ende August vorliegen. Der VSE geht davon aus, dass der Stromverbrauch mit Sparappellen, Verboten und Kontingenten um 35 bis 40 Prozent gesenkt werden könnte.

Kann es sein, dass es zu Stromabschaltungen kommt?

In den Stromnetzen müssen der Verbrauch und die Produktion jederzeit ausgewogen sein. Im Regelfall passen sich die Produktionsanlagen laufend dem Verbrauch an. Netzabschaltungen sind die letzte Massnahme, um einen kompletten Zusammenbruch zu verhindern, haben aber einschneidende Folgen für die Bevölkerung und die Wirtschaft.

Kann WWZ selbst über Abschaltungen entscheiden?

Nein, WWZ hat keine Handlungsoptionen bei Netzabschaltungen. Wir orientieren uns an den Vorgaben von OSTRAL, der Organisation für die Stromversorgung in Ausserordentlichen Lagen, und unterstehen in einer Ausserordentlichen Lage dem Notfallplan des Bundes.

Wie werden die Abschaltungen getätigt? Wie lange dauern sie?

Netzabschaltungen sind nur als allerletzte Massnahme im absoluten Notfall angedacht. Dies würde bedeuten, dass die Stromversorgung von Teilnetzgebieten – also Quartieren oder Dörfern – für ein paar Stunden täglich unterbrochen wird. Je nach Situation geschieht dies im 4-8-4- oder 4-4-4-Stundentakt, also vier Stunden Strom, dann vier oder acht Stunden Abschaltung, dann wieder vier Stunden Strom.

Warum kann mein Energieversorger einfach meinen Strom abschalten?

Im ordentlichen Fall liegt die Verantwortung beim Stromlieferant seine Kunden zu beliefern, sofern diese einen korrekten Anschluss bzw. Vertrag oder Recht auf Versorgung haben. Bei einer Ausserordentlichen Lage kann es sein, dass über das Verordnungsrecht Eingriffe in Form von Reduktionen gemacht werden.

Warum kann die Organisation OSTRAL Abschaltungen anordnen?

OSTRAL ist die Organisation für Stromversorgung in Ausserordentlichen Lagen. Sie wird beim Eintreten einer Strommangellage auf Anweisung der Wirtschaftlichen Landesversorgung (WL) aktiv und kann über Verbrauchseinschränkungen, die Kontingentierung von Grossverbrauchern und rollierende Abschaltungen von Teilnetzen entscheiden.

Erhalte ich auch bei Stromknappheit weiterhin mein Stromprodukt mit 100% Schweizer Wasserkraft?

Wir verrechnen an unsere Kunden nur die verbrauchte Energie und ebenso nur die gewünschte Herkunftsnachweise. Sofern wir den Strom liefern können, ist auch die damit verbundene Herkunft gewährleistet.

Wer haftet bei Stromunterbrüchen / Abschaltungen?

WWZ als Netzbetreiberin kann keine vollständige Versorgungssicherheit garantieren. Wir können nicht verhindern, dass vereinzelt Störungen oder Versorgungsausfälle im Netz auftreten, zumal die Ursachen in der Regel ausserhalb unserer Kontrolle sind (Gewitter, Überschwemmungen, technischer Unterhalt oder auch verordnete Abschaltungen). Aus diesem Grund ist für Schäden, die aus Unterbrechungen oder Einschränkungen der Stromversorgung entstehen, jegliche Haftung der WWZ – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Dieser Haftungsausschluss gilt gegenüber allen Kunden, die am Stromnetz der WWZ angeschlossen sind. Somit entfällt der Anspruch auf Entschädigung oder Schadenersatz jeglicher Art.

Wie kann ich mich als Privatperson auf die Strommangellage vorbereiten?

Einerseits können Sie Ihren Stromverbrauch freiwillig reduzieren. Hier finden Sie entsprechende Tipps: Spartipps (admin.ch)

Andererseits können Sie vorbereitende Massnahmen treffen. Diese finden Sie hier: Bevölkerung (admin.ch)

Wie können wir uns als Unternehmen auf die Strommangellage vorbereiten?

Als Vorbereitung auf das mögliche Eintreten einer Strommangellage wird Unternehmen empfohlen, verschiedene Optionen für Stromeinsparungen zu entwickeln und vorzusehen.

Stromunterbrüche oder Strommangellagen können unseren Alltag beeinträchtigen. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Infrastruktur mit technischen Vorkehrungen wie einer USV-Anlage oder einer Notstromversorgung abzusichern. Das Bundesamt für Wirtschaftliche Landesversorgung bietet Hinweise und Tipps, wie Sie Ihr Unternehmen auf ausserordentliche Situationen vorbereiten können: www.strom-ratgeber.ch.

Wir führen einen Betrieb mit kritischer Infrastruktur. Werden wir ebenfalls abgeschaltet?

Der Bund wird in einer Mangellage schweizweit über die einzelnen Massnahmen entscheiden. Falls Sie der Meinung sind, einem systemrelevanten Unternehmen anzugehören, könnten Sie beim Bundesamt für wirtschaftlichen Landesversorgung (BWL) eine entsprechende Bestätigung anfordern. Die Liste der Betreiber von kritischer Infrastruktur wird vom Bund geführt und untersteht dem Datenschutz.

Unser Unternehmen ist zwingend auf Strom angewiesen. Sollen wir einen Notstrom-Generator installieren?

Die Stromversorgung ist nie zu 100 Prozent garantiert. Verschiedene Einflüsse können plötzlich zu einem Stromunterbruch führen. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Infrastruktur mit technischen Vorkehrungen wie einer USV-Anlage oder einer Notstromversorgung abzusichern. Diese Empfehlung gilt grundsätzlich und unabhängig von einer möglichen Strommangellage. Das BWL bietet Hinweise und Tipps, wie Sie Ihr Unternehmen auf ausserordentliche Situationen vorbereiten können: www.strom-ratgeber.ch.

Was ist mit der Wasserversorgung? Habe ich noch Trinkwasser, wenn der Strom abgestellt wird?

Zur Reduktion des Stromverbrauchs sind die Verbrauchseinschränkungen, die Kontingentierung von Grossverbrauchern und rollierende Abschaltungen von Teilnetzen vorgesehen. Diese Massnahmen erfolgen abhängig von der Situation und werden vom Bund definiert. Auf die Aufrechterhaltung der Grundversorgung wie der Wasserversorgung oder der medizinischen Versorgung wird dabei ein spezielles Augenmerk gelegt.

Ich habe ein Elektrofahrzeug. Darf ich dieses dann nicht mehr laden?

Sollte es zu Sparapellen kommen, gelten diese für alle elektrischen Verbraucher. Somit sollte auch das Fahren mit Strom reduziert werden.

Ich habe eine Photovoltaik-Anlage. Bin ich somit nicht von Abschaltungen betroffen?

Doch, von der Netzabschaltung betroffen sind auch energieerzeugende Anlagen (wie Photovoltaik-Anlagen), die nicht fähig sind, im Inselbetrieb, also komplett netzunabhängig, zu funktionieren. Denn registriert der Wechselrichter einen Stromausfall des Stromnetzes, schaltet er aus Sicherheitsgründen auch die Photovoltaik-Anlage automatisch ab.

Gasmangellage

Wie sieht die Gas-Versorgungslage in der Schweiz aus?

Momentan ist die physische Versorgung der Schweiz mit Gas nicht beeinträchtigt. Wie sich die Lage weiterentwickelt, ist jedoch schwer voraussehbar und die Situation kann sich rasch ändern. Der Bund und die Gasbranche treffen Vorbereitungen, um den Gasbedarf für den kommenden Winter 2022/23 zu sichern. Der kritische Punkt bleibt, dass das beschaffte Gas tatsächlich in die Schweiz gelangt. Der Bundesrat muss sich zwingend weiter dafür einsetzen, um von den Nachbarländern entsprechende Zusagen zu erhalten.

Woher stammt das Erdgas in der Schweiz?

Die Schweiz bezieht rund 19 % ihres Erdgases aus EU-Ländern sowie 24 % aus Norwegen, 47 % aus Russland, 3 % aus Algerien und 7 % aus weiteren Ländern (Quelle: Verband der schweizerischen Gasindustrie VSG). Importe sind über verschiedene Transportsysteme aus allen Himmelsrichtungen möglich. Erdgas gelangt umweltschonend von den Lagerstätten über unterirdisch verlegte Leitungen zu den Abnahmestellen. Daher bedeutet der Transport keine Belastung für Schiene und Strasse und hinterlässt auch keine bleibende Beeinträchtigung des Landschaftsbildes.

Was passiert in der Schweiz, wenn eine Mangellage bei der Gasversorgung eintritt?

In einer effektiven Mangellage kann das Bundesamt für Wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) zur Überbrückung und Stützung der Wirtschaft mehrere Massnahmen ergreifen. Sie kann auf vorbereitete Gasbewirtschaftungsmassnahmen zur Lenkung des Verbrauchs zurückgreifen. Einerseits werden Sparappelle an alle Gas-Verbraucher gerichtet – mit dem Ziel, den Gasverbrauch auf das absolut Nötige zu reduzieren. Weiter kann das BWL die Unterbrechung der Erdgaslieferung für umschaltbare Anlagen für eine unbestimmte Dauer verfügen. Falls notwendig, teilt das BWL Kontingente für die Gasversorgung ein oder ordnet die Abschaltung grosser Erdgasverbraucher an.

Was sind die Massnahmen des Bundes, um über den Winter zu kommen?

Die Krisenorganisationen der Wirtschaftlichen Landesversorgung der Schweiz arbeiten mit grösster Priorität an der Sicherstellung der Gas-Versorgungssicherheit für den kommenden Winter 2022/2023. Sollte sich in der Schweiz tatsächlich eine Gasmangellage abzeichnen, so kann die wirtschaftliche Landesversorgung zur Überbrückung und Stützung der Wirtschaft mehrere Massnahmen ergreifen. Einerseits würden Sparappelle an alle Gas-Verbraucher gerichtet – mit dem Ziel, den Gasverbrauch auf das absolut Nötige zu reduzieren. Weiter kann das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) die Unterbrechung der Erdgaslieferung für umschaltbare Anlagen für eine unbestimmte Dauer verfügen. Falls notwendig teilt das BWL Kontingente für die Gasversorgung ein oder ordnet die Abschaltung grosser Erdgasverbraucher an.

Wie stellen WWZ und die Gasbranche die Gasversorgung sicher?

Es gilt nun insbesondere, die Versorgung für den Winter 2022/23 sicherzustellen. Dazu hat der Bundesrat am 18. Mai 2022 eine Verordnung verabschiedet, die der Gasbranche den Auftrag erteilt, Gasreserven anzulegen. Die regionalen Gasnetzbetreiber wurden verpflichtet, 15 Prozent des inländischen Jahresverbrauchs in Speicheranlagen in den Nachbarländern zu lagern. Zudem sollen 20 % des Schweizer Winterverbrauchs als Optionen für nicht-russisches Gas erworben werden, die bei Bedarf kurzfristig abgerufen werden können. Diese Massnahmen haben WWZ sowie andere Gasversorger bereits umgesetzt. WWZ konnte die Speicherkapazität und die optionale Beschaffung in unterschiedlichen Ländern tätigen und hat über diese Diversifizierung eine höhere Absicherung erreicht.

Wer haftet bei einer Gasabschaltung?

WWZ kann keine vollständige Versorgungssicherheit garantieren. Wir können nicht verhindern, dass vereinzelt Störungen oder Versorgungsausfälle auftreten, zumal die Ursachen in der Regel ausserhalb unserer Kontrolle sind (Gewitter, Überschwemmungen, technischer Unterhalt oder auch verordnete Abschaltungen). Aus diesem Grund ist für Schäden, die aus Unterbrechungen oder Einschränkungen der Gasversorgung entstehen, jegliche Haftung der WWZ – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Dieser Haftungsausschluss gilt gegenüber allen Kunden, die am Gasnetz von WWZ angeschlossen sind. Somit entfällt der Anspruch auf Entschädigung oder Schadenersatz jeglicher Art.

Ist die Schweiz abhängig von russischem Gas?

Die Schweiz beschafft das Gas primär auf den Märkten in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Italien. Die Schweizer Gaswirtschaft hat somit keine direkten Lieferbeziehungen zu Russland. Der Anteil des russischen Gases ist auf den Märkten der Länder, in denen die Schweiz das Gas kauft, unterschiedlich hoch. Momentan sind weniger als 50 Prozent des Gases in der Schweiz aus Russland.

Wie kann man die Abhängigkeit von russischem Gas reduzieren?

Kurz- und mittelfristig sind die Schweiz sowie ihre Vorlieferanten aus Europa nach wie vor von Russland abhängig sein. Die europäischen Länder und die EU arbeiten mit Hochdruck daran, Abhängigkeiten von russischem Gas zu reduzieren und die Bezugsmöglichkeiten breiter abzustützen. Dabei spielt Flüssigerdgas (Abkürzung LNG für Englisch liquefied naturalgas) eine wichtige Rolle. Auf diese Weise wird Gas aus den unterschiedlichsten Weltregionen beschafft. Die EU verfügt momentan über knapp 40 LNG-Terminals, diese speisen Flüssigerdgas ins europäische Netz ein.

Wie stabil sind die Preise?

Wir gehen davon aus, dass die Gaspreise aufgrund der höheren Flüssiggas-Importe, der steigenden CO2-Preise und der höheren Netzkosten tendenziell weiter steigen. Die Gründe dafür sind:

  • Flüssiggas-Importe: Die meisten europäischen Länder möchten bis 2030 komplett unabhängig von russischem Gas und Erdöl sein. Folglich wird das benötigte Erdgas künftig stärker aus Ländern wie Katar, den USA und Ägypten importiert. Dies wird gegenüber den Vorjahren tendenziell deutlich höhere Gaspreise zur Folge haben. Der Transport dieses Gas kommt nicht per Pipeline (wie bislang aus Russland), sondern als verflüssigtes Erdgas (LNG) importiert. Flüssiggas ist aufgrund der Förderung, Transport und der notwendigen Infrastrukturen deutlich teurer als Pipeline-Gas.
  • CO2-Preis: Die CO2-Abgabe wird auf alle fossilen Brennstoffe (z.B. Heizöl, Erdgas) erhoben. Ab 2022 beträgt sie 120 Franken pro Tonne CO2. Die CO2-Abgabe könnte bis auf 210 Franken pro Tonne erhöht werden. Die Erhöhung würde aber schrittweise erfolgen. Und zwar immer nur dann, wenn die gesetzten Reduktionsziele nicht erreicht werden.
  • Netzkosten: Der stark steigende Trend der Substitution von Erdgas durch erneuerbare Energien setzt sich weiter fort und sorgt für eine geringere Nachfrage nach Erdgas. Somit müssen die Kosten der Gasinfrastruktur der Netze auf weniger Kunden umverteilt werden, was tendenziell die Netzkosten ansteigen lassen wird.

Warum werden die Preise angepasst?

Aufgrund der gestiegenen Beschaffungskosten mussten die Preise angepasst werden. Dies sind die Gründe für die höheren Beschaffungskosten:

  • Durch das Wiederanlaufen der Wirtschaft nach Corona ist die Nachfrage gestiegen.
  • Bereits in den Sommermonaten 2021 stiegen die Grosshandelspreise für Erdgas an den internationalen Energiemärkten markant an.
  • Die geopolitische Lage führt zu enormen Preisschwankungen an den Beschaffungsmärkten
  • Energiepreise/Einkaufspreise sind überall auf einem noch nie dagewesenen Hoch.

Werden die Preise weiter steigen, damit die Gasversorgung für nächsten Winter gewährleistet werden kann?

Bei den geplanten Massnahmen geht es im Wesentlichen darum, dass die Branche gemeinsam Erdgas und LNG beschaffen kann, Speicherkapazitäten einkauft oder sich LNG-Terminalkapazitäten sichert. Was das kostet, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Marktbeobachter gehen grundsätzlich davon aus, dass der Markt volatil und das Preisniveau hoch bleibt.

Für WWZ ist die Versorgungssicherheit und eine langfristige Plansicherheit für die Kundinnen und Kunden sehr wichtig. Die vorausschauende Beschaffungsstrategie ermöglicht, die Preisspitzen zu brechen, da WWZ lediglich einen Teil der benötigten Gasmenge kurzfristig auf dem Markt einkaufen muss. So muss WWZ die aktuell massiv hohen Preise nicht vollumfänglich an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben. Die deutlich höheren Beschaffungspreise zwangen WWZ aber, die Gaspreise per 1. Juli 2022 um 1,70 Rappen pro Kilowattstunde ohne MWST anzuheben.

Welche Möglichkeiten habe ich als Kundin/Kunde, wenn ich kein Gas aus Russland beziehen möchte?

Bei WWZ haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, Ihren Gasmix selbst zu wählen. Sie können auf 100% Biogas umsteigen. Jede Kilowattstunde Biogas, welche ins Gasnetz eingespeist wird, führt zu einer Ökologisierung des Gasmixes im Gasnetz und reduziert die Einspeisung von fossilem und somit auch russischem Gas.

Bei WWZ haben Kundinnen und Kunden aber auch die Möglichkeit nachhaltige Energie über eines der verschiedenen Fernwärme-Netze zu beziehen. Mehr Information: Wärme- und Kältelösungen

Kann ich als Kunde/Kundin sicher sein, dass ich von WWZ kein Gas aus Russland beziehe bzw. das Geld nicht nach Russland fliesst?

Der physische Transport des Gases erfolgt über die schweizerische Erdgas-Transitleitung zu den Verteilleitungen der Erdgasversorger. Eine physische Unterteilung nach Herkunft im Gasnetz ist nicht möglich. Wenn Sie auf den Anteil von Gas aus Russland verzichten wollen, so können Sie 100% Biogas beziehen.

Welche Folgen hat es für die Schweiz, wenn wichtige Gasleitungen in Osteuropa ausfallen?

Die Schweiz ist aufgrund ihrer Lage sehr gut ins europäische Gasfernleitungsnetz eingebunden, was unter dem Aspekt der Versorgungssicherheit grundsätzlich eine gute Ausgangslage ist. Das Schweizer Gasnetz ist über die Übergabestellen in Wallbach (Deutschland) und Oltingue (Frankreich) sowie über den Griespass (Italien) mit dem europäischen Netz verbunden. Die Schweizer Transitgasleitung ist zudem seit 2017 mit dem sogenannten «Reverse-Flow» ausgestattet. Das heisst, Gas kann nicht nur von Norden nach Süden, sondern auch in umgekehr­ter Richtung fliessen. Mit diesen Anschlussmöglichkeiten erhalten wir auch Zugang zu Flüssigerdgas. Dies eröffnet zusätzliche Möglichkeiten der Gasbeschaffung, die jedoch teurer sind.

Gibt es in der Schweiz keine Gasspeicher?

Es gibt in der Schweiz Gasspeicher, diese sind aber klein und dienen dem Tagesausgleich. In der Schweiz hat es immer wieder Projekte für grosse Gasspeicher gegeben. Momentan gibt es in Oberwald im Kanton Wallis ein Projekt für ein grosses Gasreservoir, das rund 1‘500 Gigawattstunden lagern könnte. Der Standort Oberwald befindet sich nur einige hundert Meter vom Trassee der Gas-Pipeline von Transitgas entfernt, die das Schweizer Erdgasnetz mit Deutschland, Frankreich und Italien verbindet. In diesem Projekt soll festgestellt werden, ob unter den Alpen ein Gasreservoir gebaut werden kann. Vier Kavernen sollen ermöglichen, rund 1500 Gigawattstunden zu lagern. In der Schweiz Gasspeicher zu bauen, ist technisch sehr anspruchsvoll und auch teuer.

Was ist Flüssiggas?

Bei LNG (Liquefied Natural Gas) wird Erdgas auf -163°C abgekühlt, wodurch es flüssig wird. Genutzt wird das Flüssiggas vor allem für die Produktion von Strom und Wärme sowie als Kraftstoff, in der Metallindustrie und in der Düngemittelproduk­tion. LNG besteht vor allem aus Methan. Das Volumen von LNG beträgt weniger als 0.2 Prozent des Gasvolumens, sodass es effizient und mit einer hohen Energiedichte transportiert werden kann. LNG wird mit Tankschiffen transportiert. Diese werden in speziellen Terminal-Anlagen entladen. Dort wird das verflüssigte Erdgas wieder in den gasförmigen Zustand gebracht und ins Leitungsnetz eingespeist. Dieses Verfahren ermöglicht den Transport über weite Distanzen und aus Förder­gebieten, die nicht ans internationale Transportnetz angeschlossen sind. Wichtige Lieferanten sind Katar, USA, Australien, Norwegen, Nigeria oder Algerien. In Europa bestehen knapp 40 Entladungs-Terminals, untern anderem in Spanien, Frank­reich, Italien, Belgien und in den Niederlanden. Die deutsche Regierung plant, zwei LNG-Terminals in Deutschland zu bauen.

Was passiert in einem LNG-Terminal?

LNG wird mit Tankschiffen transportiert. Diese werden in speziellen Terminal-Anlagen entladen. Dort wird das verflüssigte Erdgas wieder in den gasförmigen Zustand gebracht und ins Leitungsnetz eingespeist. In Europa gibt es 27 LNG-Terminals – unter anderem im niederländischen Rotterdam und im belgischen Zeebrugge, in Dünkirchen (Frankreich), Barcelona und Cartagena (Spanien) sowie im polnischen Swinemünde, außerdem in Großbritannien, Griechenland, Portugal, Italien und Litauen.

Kann LNG die russischen Gaslieferungen ersetzen?

Die Menge an Erdgas, die jedes Jahr über drei Pipelines aus Russland nach Europa kommt, ist gewaltig. Deshalb braucht es neue LNG-Terminals, wie die zwei in Deutschland geplanten, sowie den Ausbau von bereits bestehenden Terminals, wie demjenigen in Rotterdam. Für neue LNG-Terminals muss mit einer Bauzeit von drei bis vier Jahren gerechnet werden. Die Genehmigungsverfahren dauern zudem mehrere Jahre.